https://www.faz.net/aktuell/newsletter-fruehdenker/peter-feldmann-braucht-frankfurt-bald-einen-neuen-oberbuergermeister-18054403.html

F.A.Z. Frühdenker : Braucht Frankfurt bald einen neuen Oberbürgermeister?

Interpretiert Zurückhaltung auf seine ganz eigene Art: Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann Bildbeschreibung einblenden Podcast starten 10:00

Interpretiert Zurückhaltung auf seine ganz eigene Art: Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann Bild: dpa

Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht über die Gefahren einer Affenpocken-Infektion. Präsident Biden trifft sich mit der Quad-Gruppe. Und für Peter Feldmann wird es immer enger. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.

          8 Min.

          Das Wichtigste für Sie an diesem Dienstag:

          Tatjana Heid
          Stellvertretende verantwortliche Redakteurin für Nachrichten und Politik Online.

          1. Gesundheitsminister Lauterbach spricht auf Ärztetag
          2. Biden beim Indopazifik-Gipfel in Japan
          3. Günther entscheidet sich für die Grünen
          4. Fachkräftemangel wird größer
          5. Wie lange kann sich Feldmann noch halten?

          6. Zahl der Hinrichtungen weltweit gestiegen
          7. „Elizabeth Line“ nimmt Betrieb auf

          Spricht nicht nur über Corona, sondern auch über Affenpocken: Gesundheitsminister Lauterbach (hier auf einem Archivbild)
          Spricht nicht nur über Corona, sondern auch über Affenpocken: Gesundheitsminister Lauterbach (hier auf einem Archivbild) : Bild: AFP

          1. Gesundheitsminister Lauterbach spricht auf dem Ärztetag

          Beim 126. Deutschen Ärztetag, der an diesem Dienstag beginnt, soll es unter anderem um das Wohl Heranwachsender während der Corona-Pandemie gehen. Am Rande will sich Karl Lauterbach zu den Affenpocken äußern.

          Folgen der Pandemie: Vier Tage lang versammeln sich Ärzte aus ganz Deutschland in Bremen, um gesundheitspolitische Themen zu beraten. Die Reden bei der Eröffnungsveranstaltung am Vormittag halten Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Ärztepräsident Klaus Reinhardt. In einem Schwerpunktthema befasst sich die Konferenz mit der Frage, wie sich die Corona-Pandemie körperlich und seelisch auf Kinder und Jugendliche auswirkt und wie negative psychosoziale Folgen abgefedert werden können. In der F.A.Z. hat Reinhardt die Bundesregierung vorab kritisiert. Ihre Corona-Politik sei nicht besser als die der Vorgängerregierung. Er sprach von „einem Schlingerkurs“ und von „Verwirrung“. Lauterbachs Kommunikation nannte er „mitunter doch recht merkwürdig“.

          Impfstoff: Wie Pfizer und Biontech am Montag mitteilten, ist ihr Corona-Impfstoff auch für Kleinkinder gut wirksam und verträglich. Dies sei das Ergebnis einer umfangreichen Phase-2/3-Studie. Darin wurden Sicherheit, Immunogenität und Wirksamkeit an Kindern im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren untersucht. „Die Studiendaten deuten darauf hin, dass unser Impfstoff mit der sorgfältig ausgewählten, niedrigen Dosierung von drei Mikrogramm wirksam genug ist, um auch bei den Jüngsten einen hohen Schutz gegen die neusten Covid-19-Varianten zu bieten“, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin.

          Affenpocken: Am Rande des Ärztetags will sich Lauterbach zum Vorgehen nach dem Auftreten von Affenpocken in Deutschland äußern und konkrete Empfehlungen vorlegen – etwa zu möglichen Quarantänemaßnahmen „Der weltweite Ausbruch der Affenpocken-Infektionen ist so un­gewöhnlich, dass wir uns Sorgen machen müssen, ob er so abläuft wie frühere Affenpocken-Ausbrüche“, sagte er am Montag. Man müsse jetzt schnell und hart reagieren, um einen globalen Ausbruch einzudämmen.

          Mehr zum Thema

          Der amerikanische Präsident Biden (Mitte) mit dem japanischen Premierminister Kishida (l.) und dem Premierminister Narendra Modi beim Launch des neuen Wirtschaftspakts am Montag in Tokio
          Der amerikanische Präsident Biden (Mitte) mit dem japanischen Premierminister Kishida (l.) und dem Premierminister Narendra Modi beim Launch des neuen Wirtschaftspakts am Montag in Tokio : Bild: Reuters

          2. Biden beim Indopazifik-Gipfel in Japan

          Am Ende seiner Asienreise trifft der amerikanische Präsident sich mit der sogenannten Quad-Gruppe. Es dürfte auch um China gehen.

          Zusammenarbeit: Bei den Beratungen der Quad-Gruppe – den Regierungschefs von Japan, Indien, Australien und Amerika – geht es um einen freien und offenen Indopazifik-Raum. Die Treffen dienen der engeren Zusammenarbeit. Auch wenn China offiziell nicht Thema ist, wird die Quad-Gruppe als Teil der Bemühungen verstanden, dem Machtanspruch Chinas in der Region zu begegnen.

          „Rahmenwerk für Wohlstand“: Am Montag hat Joe Biden mit zwölf weiteren Staaten einen neuen Wirtschaftspakt für den indopazifischen Raum aufgelegt, der ebenfalls einen Gegenpol zum zunehmenden chinesischen Einfluss in der Region bilden soll. Er soll unter anderem Standards für fairen Handel und Umweltschutz setzen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Japan, Indien, Südkorea, Australien und eine Reihe südostasiatischer Staaten. Taiwan zählt nicht dazu, weil Amerika China nicht zu sehr reizen wollte.

          Topmeldungen

          Das Kapitol in Washington, vom Supreme Court aus gesehen

          Urteil des Obersten Gerichts : Amerikas Klima-Versager

          Der Supreme Court macht deutlich: Klimapolitik ohne Kongress geht nicht. Seine Entscheidung ist nachvollziehbar – was allerdings nicht tröstet.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.