Die wirklich letzte Spritze
Viele verbliebene Impfzentren schließen – mit ihnen verschwinden die wohl sichtbarsten Zeichen der Corona-Krise. Ist das Aus der Einrichtungen der Beginn einer neuen Normalität?
Das Land will am Sonntag nach drei Jahren wieder seine Grenzen zu Hongkong öffnen. Manche befürchten, dass die Öffnung eine Welle von Infektionen in das Finanzzentrum bringen wird, andere befürchten eine Art Impftourismus.
Viele verbliebene Impfzentren schließen – mit ihnen verschwinden die wohl sichtbarsten Zeichen der Corona-Krise. Ist das Aus der Einrichtungen der Beginn einer neuen Normalität?
Corona hat für viele Deutsche seinen Schrecken verloren. Es ist richtig, dass die Politiker die Krise auf unterschiedlichen Ebenen abwickeln. Die Vorsicht aber war berechtigt – und könnte in der Zukunft wieder nötig werden.
Seit die neuen Präparate da sind, verzeichnen Hausärzte und Impfzentren wieder stärkeres Interesse an Auffrischimpfungen. Ausgerechnet die Älteren aber sehen die vierte Spritze häufig skeptisch.
Für den Betrieb des Impfzentrums in der Frankfurter Festhalle wollte das Land nicht aufkommen. Deshalb mussten nun Verwaltungsrichter entscheiden.
Über die Frage, wer sich schon jetzt die vierte Impfung gegen das Coronavirus verabreichen lassen sollte, herrscht Uneinigkeit. Das verunsichert viele Bürger.
Der Ansturm war groß: In 7 Minuten wurden über 9000 Impftermine vergeben. In drei Impfzentren können sich Interessierte gegen die Affenpocken immunisieren lassen. Allerdings ist der Impfstoff – genau wie in Deutschland – äußerst knapp.
Die Kammeroper Frankfurt stand selten im Mittelpunkt von umfangreicher Berichterstattung, kann aber auf künstlerisch erfolgreiche 40 Jahre blicken. Und nun steht ein festes Domizil im Kulturwerk „Die Fabrik“ in Sachsenhausen in Aussicht.
Anfang März ist der 60 Jahre alte Mann aufgeflogen. Die Impfausweise soll er gefälscht und weiterverkauft haben. Nun ermittelt die Kriminalpolizei, unter anderem wegen Verdachts auf Urkundenfälschung.
Eine Kaserne auf der schwäbischen Alb wurde erst als Aufnahmeeinrichtung für syrische Flüchtlinge genutzt und danach als Impfzentrum. Nun beherbergt sie ukrainische Familien. Ein Besuch.
Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat Anklage gegen eine Krankenschwester erhoben, die Kochsalzlösung statt Corona-Impfstoff verabreicht haben soll. 15 Menschen sollen so keine wirksame Impfung erhalten haben.
Kann Novavax Skeptiker überzeugen? An den Protein-Impfstoff knüpft sich die Hoffnung auf einen Anstieg der Impfquote. Beim Start im Impfzentrum Saarland in Saarbrücken war die Nachfrage jedoch gering.
Trotz sinkender Impfzahlen öffnet die Stadt im ehemaligen Stadtschulamt eine Dependance. Auch deshalb, weil die Messe ihre Ausstellungshallen wieder benötigt.
Rainer Pudenz hat das Frankfurter Impfzentrum live mit Operngesang beschallen lassen. Nun wird seine Kammeroper nach 40 Jahren sesshaft. Das ist verdient und schade zugleich.
Eine Bande von Sicherheitsleuten am Impfzentrum des Rheingau-Taunus-Kreises hat Impfpässe gestohlen. Diese wurden anschließend für Fälschungen genutzt.
Das Offenburger Landratsamt warnt vor einer Schließung der Impfzentren wie im Herbst. Damals ignorierte Stuttgart die Bedenken aus dem Ortenaukreis und das Impftempo verlangsamte sich empfindlich.
Fast 700 Impfausweise sind falsch ausgestellt worden. Wer sich danach in der Apotheke einen QR-Code abholen wollte, hat eine böse Überraschung erlebt.
Die neue „Regierende" besuchte am Donnerstag ein Impfzentrum im Gebäude ihres Amtsitzes in der Hauptstadt.
Nach dem Aus für das Impfzentrum Offenbach ist die Impfstation im Bernardbau schnell überlastet gewesen. Eine zweite Station soll helfen.
Im Kreis Olpe sind Kinder irrtümlich mit dem Vakzin von Moderna geimpft worden. Die Leitung des verantwortlichen Impfzentrums informierte die Eltern über die Panne. Wie viele Kinder betroffen sind, wurde nicht mitgeteilt.
Wiesbaden und Wetterau organisieren Sonderimpfungen für Kinder. Termine können nun auch in den Impfzentren vereinbart werden. Offenbach stellt derweil auf 2-G-Plus um.
Ärzte klagen, dass Covid-19-Impfstoff knapp ist. Doch der Bund streitet das ab. Wie passt das zusammen – und was läuft da schief?
Ärmel hoch, haben sich Mediziner in Köln gesagt – und in einer Tanzschule ein temporäres Impfzentrum eingerichtet. Wo wenige Stunden zuvor noch Paare ihre Walzerrunden drehten, tritt nun der Chefarzt in weißem Kittel auf die Tanzfläche.
Der Impfstoff wird knapp. Die Hausärzte klagen, weil sie Termine absagen müssen. Eine Schwachstelle im Bestellsystem könnte der Grund sein.
Als das Impfen losging, war das Serum knapp und die Menschen kamen nacheinander dran. Nun wollen alle auf einmal ihren Booster haben und könnten bald auch noch Kinder ab fünf Jahren geimpft werden. Wie soll das gehen?
Angesichts der dramatischen Corona-Lage stockt der Nationale Territoriale Befehlshaber das Hilfskontingent der Bundeswehr um mehr als das Doppelte auf.
Die Nachfrage nach Booster-Impfungen steigt weiter. Frankfurt setzt vor allem auf das Impfzentrum, dessen Öffnungszeiten deutlich ausgeweitet werden. Die Schlange davor ist dennoch lang.
Laut seinem Impfpass soll der frühere Werder-Bremen-Trainer Markus Anfang zweimal in Köln gegen Corona geimpft worden sein, nur ist er dort laut Impfzentrum nie gewesen. Und es gibt eine weitere Unregelmäßigkeit.
Am Ende eines politischen Schlagabtauschs steht ein vager Kompromiss für ein zweites Impfzentrum in Wiesbaden. Der Rheingau-Taunus impft unverdrossen weiter.
Vor noch nicht einmal zwei Monate wurden die meisten Impfzentren geschlossen, in der vierten Welle fehlen sie nun. Wurden falsche Erwartungen an das dezentrale Impfen geweckt?
Die Ständige Impfkommission hält die sogenannte Booster-Impfung zur Auffrischung des Schutzes gegen Covid-19 für empfehlenswert. In Nürnberg fanden sich Auffrischwillige im Impfzentrum ein.
Wiesbaden hat wieder ein stationäres Impfangebot. Dennoch pilgern Impfwillige weiterhin nach Eltville, weil dort auch schon diejenigen geimpft werden, die jünger als 70 sind.
Die hessische Landesregierung plant derzeit keine Reaktivierung von Impfzentren, um die vierte Welle zu brechen. Viele Ärzte sind am Limit.
Die Ankündigung von Zugangsbeschränkungen im öffentlichen Leben für Ungeimpfte löst einen Ansturm auf die Impfzentren aus. Doch reicht das?
Die allermeisten der einst 400 Impfzentren sind geschlossen. Die Impfkampagne tragen nun die mehr als 60.000 Haus- und Kinderärzte. Aber ist das für die Booster-Impfungen auch die beste Lösung? Das kommt ganz aufs Bundesland an.
Der SPD-Kanzlerkandidat fordert mehr Impfzentren, eine 3-G-Regelung am Arbeitsplatz, kostenlose Bürgertests und eine bessere Kontrolle der Nachweise in Restaurants.
In Hessen soll wieder mehr getestet werden. Aus der Wirtschaft kommt Kritik an den jüngsten Beschlüssen des Corona-Kabinetts, weil die Arbeitgeber stärker in die Pflicht genommen werden.