Mit zweitem Impfzentrum : Wiesbaden muss nachlegen

Am Ende eines politischen Schlagabtauschs steht ein vager Kompromiss für ein zweites Impfzentrum in Wiesbaden. Der Rheingau-Taunus impft unverdrossen weiter.
Gegen den anfänglichen Widerstand von Gesundheitsdezernent Oliver Franz (CDU) will Wiesbaden nun doch ein zweites stationäres Impfangebot aufbauen. Es soll gut erreichbar in der Innenstadt liegen und barrierefrei sein. Doch wichtige Details wie Kapazität und Zeitplan bleiben unbestimmt. Zu diesem im Hinterzimmer ausgehandelten Kompromiss waren Franz und die CDU bereit, nachdem SPD, Grüne, Linkspartei und Volt nicht länger auf der Durchsetzung ihres Antrags bestanden. Das Viererbündnis hatte sich kurzfristig zum Handeln entschlossen, nachdem das von Franz am Montag vorgestellte Impfangebot in der DKD-Helios-Klinik in der Öffentlichkeit als unzureichend kritisiert worden war. Wie berichtet, liegt dieses kleine Impfzentrum weitab von der Innenstadt im fünften Stock eines Klinikgebäudes. Es kann täglich nur 100 Menschen impfen – und auch nur nach Voranmeldung.





