Impfzentren zu „Stützpunkten“ :
Sind die Massenimpfungen zu schaffen?

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Mit einem Impfbus versucht das DRK am 2. November in Mainz Passanten zur spontanen Impfung zu motivieren.
Mit einem Impfbus versucht das DRK am 2. November in Mainz Passanten zur spontanen Impfung zu motivieren.Michael Braunschädel

Vor noch nicht einmal zwei Monate wurden die meisten Impfzentren geschlossen, in der vierten Welle fehlen sie nun. Wurden falsche Erwartungen an das dezentrale Impfen geweckt?

War die Schließung der Impfzentren Ende September und die Entscheidung, das Impfen den Hausärzten zu überlassen, ein politischer Fehler? Diese Frage dürften sich viele Landräte oder Oberbürgermeister in Deutschland stellen. Denn die Zahl der Infizierten steigt dramatisch – und auf der Ministerpräsidentenkonferenz wurde beschlossen, dass alle bis Ende Juni doppelt geimpften Bürger noch in diesem Jahr eine Auffrischungsimpfung angeboten bekommen soll. Da dies bisher erst für vier Millionen der bis Ende Juni 31 Millionen Geimpften der Fall ist, kommt auf Länder und Kommunen eine Mammutaufgabe zu. Der Freiburger Gemeinderat zum Beispiel muss an diesem Freitag zu einer Sondersitzung zusammenkommen: Das zentrale Impfzentrum an der Messe soll wieder eingerichtet werden, und zwar schon am Montag.

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