Vorsicht aus Prinzip
Die Krise in der Chemieindustrie ist noch nicht vorbei. Für einen mutigen Ausblick ist die Unsicherheit zu groß.
Nach dem Rekordverlust 2025 beginnt das Sparprogramm zu greifen. Das Chemiegeschäft entwickelt sich stabil. Der Aktienkurs hat in diesem Jahr um mehr als ein Viertel zugelegt. Doch es bleiben Fragezeichen.
Die Krise in der Chemieindustrie ist noch nicht vorbei. Für einen mutigen Ausblick ist die Unsicherheit zu groß.
Der Hersteller von Siliziumscheiben profitiert vom Aufschwung am Halbleitermarkt. Vorstandschef Michael Heckmeier setzt auf ein Alleinstellungsmerkmal – Siltronic ist der einzige westliche Hersteller.
Nach dem Rekordverlust 2025 bleibt der Vorstand vorsichtig, erwartet aber ein leichtes Wachstum. Ob es unterm Strich zu einem Gewinn reicht, steht noch lange nicht fest. Der Aktienkurs steigt trotzdem.
Vorstandschef Hartel fordert von der Politik niedrigere Energiepreise und einen konsequenten Bürokratieabbau. Das Unternehmen streicht fast jeden zehnten Arbeitsplatz.
Im Herbst hatte das Unternehmen ein Sparprogramm angekündigt, jetzt sagt es, wie viele Stellen es streichen will - hauptsächlich in Deutschland. Die ganze Chemiebranche steckt in einer Krise.
Die Begrenzung des Industriestrompreises auf drei Jahre sorgt für Kritik. Unternehmen wie Lanxess und Wacker Chemie fordern langfristige Planungssicherheit.
Ein Prozent des Stroms in Deutschland verbraucht das Bayerische Chemiedreieck. An der Industrie hängt der Wohlstand, sie will sich der Transformation stellen. Doch der Erfolg ist brüchiger geworden.
Christian Hartel, der Chef von Wacker Chemie, will sich von Dunkelflauten wie zuletzt nicht bange machen lassen. Doch für den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft brauche es auch die Politik.
Spezialchemiekonzern sieht Signale der Belebung.
Spezialchemieunternehmen spürt schwache Konjunktur in der Nachfrage. Trotzdem weckt die Entwicklung seit Jahresanfang Hoffnungen.
Die Meldung über die Einigung auf einen Industriestrompreis hat am Donnerstagnachmittag für positive Reaktionen an der Börse gesorgt.
Am Aktienmarkt ist die Einigung der Bundesregierung auf niedrigere Strompreise positiv aufgenommen worden. Doch es ging nicht für alle nach oben.
Bayern gefällt sich in der Rolle des Musterlandes. Jedoch: In München wird wenig gebaut, Verkehrsprojekte kommen viel zu spät, und die Windräder drehen sich nicht.
Nach einem Rekordjahr erwartet der Spezialchemiekonzern in diesem Jahr deutlich schwächere Ergebnisse. Sorgen bereitet vor allem auch der hierzulande hohe Strompreis.
Die hohen Gaspreise seien weiter „absolut herausfordernd“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Münchner Spezialchemiekonzerns. Die Abkehr von fossilen Energien böte gleichzeitig große Chancen.
Der Spezialchemiekonzern investiert kräftig in seinen Standort in Charleston. Künftig sollen dort verschiedene Silikone produziert werden.
Nach Corona ist vor der nächsten Pandemie: In Erwartung dessen hat die Bundesregierung Verträge mit Biontech, Curevac und Wacker Chemie abgeschlossen. Sie sollen im Fall des Falles schnell Impfstoff produzieren können.
Der Chemiekonzern will im Jahr 2030 mehr als 10 Milliarden Euro Umsatz erzielen.
Der M-Dax-Konzern hat vor allem vom Geschäft mit Polysilizium für die Halbleiter- und Solarindustrie profitiert.
Aussichten auf eine bald weniger lockere Geldpolitik in Amerika lassen Anleger vorsichtiger werden. Nach enttäuschenden Testergebnissen für den Corona-Impfstoff von CureVac bricht der Aktienkurs des Unternehmens ein – auch zwei CureVac-Partnerfirmen verlieren.
Wacker-Chemie rechnet in diesem Jahr mit einem Gewinnrückgang. Diese Nachricht ließ den Aktienkurs des Spezialchemiekonzerns einbrechen.
Am deutschen Aktienmarkt hat sich die Talfahrt zu Wochenbeginn fortgesetzt. Höhere Zinsen und ein starker Euro belasten, hinzu kommt die Korrektur an der Wall Street.
Die Elektromobilität setzt sich langsam durch. Jetzt ist die richtige Zeit, um als Anleger einzusteigen. Es muss aber nicht immer der Autobauer sein.
Gelingt dem Dax nach einem ungewohnt starkem September der Sprung zum neuen Rekord? Nicht nur die Lage in Katalonien und ein schwächerer Euro könnten dieses verhindern.
Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie und der Wafer-Hersteller Siltronic sind enge Verwandte. Anleger haben beide wiederentdeckt.
Aktuell zahlten Regionen, die durch die hohe Produktion von Ökostrom am meisten zum Gelingen der Energiewende beitragen, auch die höchsten Kosten. Nun haben sie der Kanzlerin einen Brief geschrieben.
Der Dax ist am Donnerstag mit einem Minus von etwa einem Prozent aus dem Handel gegangen. Der gestiegene Eurokurs drückte deutschen Anlegern auf die Stimmung.
Nach der Entscheidung der Fed, das geplante Zinserhöhungstempo zu drosseln, geht es am deutschen Aktienmarkt abwärts. Gold ist sehr viel gefragter.
Deutlich höhere Rohölpreise und ein schwächelnder Eurokurs haben dem Dax am Montag wieder kräftige Aufwärtsimpulse gegeben.
In der amerikanischen Chemiewirtschaft ist viel los: Die größten Konzerne Dupont und Dow Chemical planen ihre Fusion. Quer durch die Branche sind die Firmenkassen gefüllt, die Investoren stehen unter Druck. Wem aber nutzen Fusionen?
Deutschlands Aktienmarkt dürfte in die neue Woche erst einmal so starten, wie er die vorige beendet hat. Mit moderaten Verlusten. Die Anleger werden sich vor allem deshalb mit neuen Käufen zurückhalten, weil sie auf den EZB-Entscheid am Donnerstag warten.
Mit Scout 24 und Covestro von Bayer kommen jetzt milliardenschwere Unternehmen an die Börse. Auch Schaeffler will an die Börse. Ausgerechnet in diesen windigen Zeiten. Lohnt sich das?
Der Dax geht am Donnerstag zwar noch im Plus aus dem Handel, sank in der zweiten Tageshälfte aber wieder deutlich ab. Grund waren Äußerungen des Internationalen Währungsfonds zur Griechenland-Krise.
Nach der Rallye am Mittwoch hat der Dax seinen Aufwärtstrend beibehalten. Der deutsche Leitindex lag etwas weniger als ein Prozent im Plus. Die Hoffnung auf eine Einigung im Griechenland-Konflikt gab Auftrieb.
Die Kurse griechischer Staatsanleihen fallen, der Eurokurs gibt nach. Die Aktienmärkte sehen das indes positiv.
Der deutsche Leitindex hat am Dienstag sein historisches Hoch wieder ins Visier genommen. Besonders gesucht waren die Titel von RWE und Eon.