Streit um Bundeswehr :
Union wirft Scholz Bruch des Koalitionsvertrags vor

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Ein Soldat liegt am 9. Juni beim Tag der Bundeswehr im Rahmen einer Vorführung für Besucher auf dem Boden, ein Sturmgewehr im Anschlag.
Ein Soldat liegt am 9. Juni beim Tag der Bundeswehr im Rahmen einer Vorführung für Besucher auf dem Boden, ein Sturmgewehr im Anschlag.dpa

Dramatisch unterfinanziert oder nicht – vom Zwei-Prozent-Ziel der Nato ist Deutschlands Wehretat weit entfernt. Die Verteidigungsministerin will 25 Milliarden mehr. Eine unseriöse Forderung, sagen die Grünen.

Mit seinem geplanten Wehretat bringt Finanzminister Olaf Scholz (SPD) das Verteidigungsministerium und die Unionsparteien gegen sich auf. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) fordert nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung bis 2022 rund 25 Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr, als ihr Scholz bislang zugestehen will. Der „Spiegel“ zitiert zudem aus einem internen Dokument der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, wonach die mittelfristige Finanzplanung des Vizekanzlers aus Sicht der Unionsabgeordneten gegen den Koalitionsvertrag verstößt.

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