Sechs Staaten in weniger als sechzig Stunden
Außenminister Wadephul besucht den Westbalkan. Seine Botschaft: Deutschland will helfen auf dem Weg in die EU, aber den Weg dahin müssen die Länder selbst gehen.
Die gefälschten Zertifikate von Granit Xhaka, Breel Embolo und Patrick Fischer holen in der Schweiz die Corona-Zeit zurück. Über die nötigen Konsequenzen gehen die Meinungen weit auseinander.
Außenminister Wadephul besucht den Westbalkan. Seine Botschaft: Deutschland will helfen auf dem Weg in die EU, aber den Weg dahin müssen die Länder selbst gehen.
Das Wichtigste für Sie an diesem Dienstag: Der Streit über das Rentenpaket belastet die Koalition. In Berlin geht es um Verteidigung und um digitale Souveränität. Und der deutsche Außenminister setzt seine Westbalkanreise fort. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Streit über das Rentenpaket belastet die Koalition. In Berlin geht es um Verteidigung und um digitale Souveränität. Der deutsche Außenminister setzt seine Westbalkanreise fort. Und auf den Straßen kann es glatt werden.
Vor 21 Jahren galt das Land als heißer Anwärter auf eine Mitgliedschaft in der EU. Doch offizielle Verhandlungen haben bis heute nicht einmal begonnen. Was läuft da schief?
Mit Lichter-Mahnwachen und schwarzen Luftballons haben Tausende Menschen in Skopje und dem Unglücksort Kocani an die 59 Toten und rund 150 Verletzten des Nachtclub-Brandes am Sonntag erinnert.
Skiurlaub in Nordmazedonien? Das geht. Man darf keine Erwartungen mitbringen, dafür reicht Kleingeld – das Abendessen für 15 Gäste kostet 65 Euro.
Mit dem Stadtumbauprojekt Skopje 2014 sollte das Zentrum der Hauptstadt Nordmazedoniens in eine pseudoantike Kulisse mit Hunderten von Denkmälern verwandelt werden.
Mehr als 200 Männer, enthauptet, erstochen, vergraben. Wer waren sie? Was ist passiert? Diesen Fragen geht die Ausstellung „Die dunkle Seite Roms. Das Massengrab von Scupi“ im Archäologischen Museum Frankfurt nach.
Durres am Mittelmeer und Warna am Schwarzen Meer sollen eine durchgehende Eisenbahnverbindung bekommen. Doch zwischen Skopje und Sofia gibt es Probleme.
Wo Politik ist, wird auch gegessen. Unsere Autorin probiert alles durch. Diesmal geht es nach Skopje: In der nordmazedonischen Hauptstadt hat Frank-Walter Steinmeier mal Baklava gegessen – und bleibenden Eindruck hinterlassen.
In der neuen Folge seiner FAS-Fernsehkolumne „Teletext“ schaut Jochen Schmidt Fußball in Skopje - im Stadion und im Fernsehen.
Nordmazedonien stimmt für einen Richtungswechsel. Die Wahlsieger glauben nicht mehr an die Möglichkeit einer EU-Mitgliedschaft. Sie haben gute Gründe dafür.
In dem NATO-Land mit EU-Aspirationen feiert die rechtsnationale Opposition einen klaren Sieg. Die Sozialdemokraten hatten abgewirtschaftet. Nun könnten Konflikte mit zwei benachbarten EU-Staaten sich verschärfen.
Die Wahlen in Nordmazedonien könnten einen grundsätzlichen Richtungswechsel des NATO-Staates einleiten. Das hätte auch Folgen für den EU-Kurs des Landes.
Für die kommenden Monate ist das Funktionieren der Sicherheitsorganisation gesichert. Russlands Außenminister Lawrow nutzt den Gipfel für Drohgebärden und Treffen mit den Außenministern Österreichs und Ungarns.
Putins Außenminister Lawrow spricht auf der OSZE-Jahrestagung in Skopje. Erstmals tritt er damit seit der Invasion im Februar 2022 auf dem Gebiet eines europäischen NATO-Mitglieds auf. Wie reagieren die Vertreter anderer Staaten?
Bei dem Treffen der OSZE sind in diesem Jahr zahlreiche europäische Staaten ferngeblieben. Grund dafür war die Einladung des russischen Außenministers. Den Auftritt in Skopje nutzte Lawrow für Tiraden gegen den Westen und die NATO.
Russlands Außenminister Lawrow darf am OSZE-Gipfel in Skopje teilnehmen, die Ukraine sagte deshalb ab. Nordmazedoniens Außenminister Bujar Osmani erklärt im F.A.Z.-Interview die Hintergründe.
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 hat Russlands Außenminister keinen Staat in Europa mehr besucht. Nun kommt er nach Nordmazedonien.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow will am Ministertreffen der OSZE teilnehmen. Die Ukrainer und Balten boykottieren es deshalb. Andere nehmen teil, versprechen aber, sich nicht mit Moskaus Delegation auszutauschen.
Nordmazedoniens Regierung erlässt Gesetze, die den Kampf gegen Korruption erschweren – und behauptet, die EU habe das gefordert. Brüssel protestiert.
Die Erweiterung der EU stockt auf dem Balkan seit Jahren. Alte Neumitglieder wie Bulgarien blockieren Kandidaten wie Nordmazedonien. Just aus Skopje kommt nun ein Vorschlag für einen Ausweg.
Bulgarien blockiert die EU-Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien. Der Oppositionschef in Skopje beklagt, dass Sofia mit seinen Forderungen gezielt die mazedonische Staatlichkeit unterminiere.
Und die Botschaft lautet: Kingston, Jamaika. Nicht nur die Krawatte ist in der deutschen Botschaft griffbereit. Ein Besuch bei Frank Bernhardt, der fünf Sprachen spricht und aus Hessen stammt.
In Bukarest hat Dissinger keine Aussicht auf Spiele. Sein Frust führt ihn nach Qatar zu einem neuen Klub – mit vielen Annehmlichkeiten. Wie weit ist er von der Handball-Nationalmannschaft entfernt?
Zum Abschluss der Hauptrunde zeigen die deutschen Handballerinnen eine starke Leistung und gewinnen gegen Rumänien. Für das Spiel um Platz fünf reicht das trotzdem nicht.
Die deutschen Handball-Frauen haben bei der Europameisterschaft ihre ohnehin nur noch minimale Chance auf eine Medaille nicht nutzen können. Titelanwärter Frankreich ist zu stark.
Im ersten Hauptrundenspiel der EM gegen die Niederlande zeigen die deutschen Handballerinnen ihr bestes Gesicht. Nach zuvor fünf Niederlagen präsentiert sich das Team wie ausgewechselt.
Berg- und Talfahrt für Deutschlands Handball-Frauen: Gegen Spanien kommt das Team spät zurück, verliert dennoch mit zwei Toren Unterschied. Das reicht allerdings gerade so.
Sie können niemals auseinandergehen, dabei würden sie so gerne: Lidija Dimkovska erzählt in „Reserveleben“ von siamesischen Zwillingsmädchen in Mazedonien.
Nordmazedonien und Albanien dürfen mit EU-Beitrittsgesprächen beginnen. Die nächste Blockade ist aber schon absehbar. Das hat mit einem Streit über Geschichtsfragen zu tun.
Nordmazedonien kommt dem EU-Beitritt näher: Das Parlament in Skopje billigt ein Abkommen mit Bulgarien zur Anerkennung der bulgarischen Minderheit in Nordmazedonien.
Der EU-Beitritt Nordmazedoniens und Albaniens steckt in einer Sackgasse. Die Kommissionschefin wollte in Skopje einen Ausweg weisen. Mit spärlichem Erfolg.
Im Streit zwischen Bulgarien und Nordmazedonien gibt es einen Kompromissvorschlag, der Skopje Beitrittsgespräche mit der EU ermöglichen soll. Manche wollen lieber ganz auf einen Beitritt verzichten.
Für kurze Zeit sah es so aus, als habe Bulgarien sein Veto gegen Beitrittsgespräche der EU mit Nordmazedonien aufgegeben. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Der Kanzler holt sich auf seiner Balkanreise zwei Abfuhren. Trotzdem will er sich nicht entmutigen lassen.