Wie links wollen die Grünen sein?
Die Ökopartei möchte im Wahlkampf vor allem mit sozialer Gerechtigkeit punkten. Vermögende sollen höhere Steuern zahlen. Diese Strategie ging allerdings schon einmal schief.
Die Ökopartei möchte im Wahlkampf vor allem mit sozialer Gerechtigkeit punkten. Vermögende sollen höhere Steuern zahlen. Diese Strategie ging allerdings schon einmal schief.
Der frühere Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit hofft, dass sich die Grünen zur Bundestagswahl als „Vernunftpartei“ präsentieren werden. Der Bundesparteitag am Wochenende werde deshalb keine „Habeck-Show“.
Der Wirtschaftsminister bietet seine „Erfahrung“ und „Kraft“ an. CDU-Chef Merz macht sich über seinen Kanzleranspruch lustig. Und die Grüne Jugend will Robert Habeck auf einen „sozial-ökologischen“ Kurs verpflichten.
Die Grünen haben die Weichen neu gestellt – ohne große Diskussionen. Unterdessen treten immer mehr Jung-Funktionäre aus der nun ganz auf Habeck ausgerichteten Partei aus.
Der gesamte Vorstand solle auf dem Parteitag der Grünen im November neu gewählt werden, so die Bundesvorsitzende Ricarda Lang am Mittwoch.
Nach den verlorenen Landtagswahlen stellen sich die Grünen komplett neu auf. Auf dem nächsten Parteitag soll eine neue Spitze gewählt werden. Es brauche „neue Gesichter, um die Partei aus der Krise zu führen“.
Am gleichen Abend stellen sich die beiden AfD-Vorsitzenden den Sommerinterviews im verhassten öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Chrupalla in der ARD, Weidel im ZDF. Man hätte es sich umgekehrt gewünscht, denn dann wäre die intelligentere Politikerin auf den klügeren Fragesteller gestoßen.
Auch wenn der Irrtum auf der Linken weiter verbreitet ist als (noch?) auf der Rechten: Im Dienst der Demokratie gibt es keine gute und keine schlechte Gewalt.
Die Diskussion über eine Kooperation mit den Grünen spaltet die Union. In der Wirtschaftspolitik finden sich im neuen CDU-Programm kaum Gemeinsamkeiten.
Daniel Günther hält Schwarz-Grün die Treue, will die Rückkehr zur Wehrpflicht und spricht sich für einen neuen Umgang mit der Linkspartei aus. Und Markus Söder kriegt sein Fett weg. Ein Gespräch vor dem CDU-Parteitag.
Die 36 Jahre alte Grüne aus Gelsenkirchen stellt ihre Partei auf einen schwierigen Wahlkampf ein. Den Vorwurf, dass die Grünen mit ihrer Politik für die Bauernproteste verantwortlich seien, weist sie im Gespräch mit der F.A.Z. zurück.
Die hessischen Grünen üben sich bei ihrem Landesparteitag in Harmonie. Gerade so, als hätten sie die Landtagswahl nicht verloren, sondern gewonnen. Die neuen Vorsitzenden müssen nun für eine ehrliche Debatte sorgen.
Auf dem ersten Parteitag ihres Bündnisses kritisiert Sahra Wagenknecht, dass die Debatten im Land so roh geworden seien. Sie selbst schlägt schroffe Töne an.
In der Ampelkoalition hat die SPD akzeptiert, dass Politik mit der Anerkennung der Wirklichkeit beginnt. Auf ihren Parteitagen ist davon wenig zu sehen. So wird sie zum Kanzlerwahlverein. Die Frage ist nur: Wie lange noch?
In Berlin beginnt der SPD-Parteitag. Streik und glatte Straßen machen das Fortkommen heute schwer. Und: Das „Wort des Jahres“ wird bekannt gegeben. Der F.A.Z. Newsletter.
Habeck gegen Lindner? So einfach ist es im Haushaltsstreit nicht. Mit Rente und Bürgergeld stehen auch SPD-Wünsche zur Disposition.
Der viertägige Parteitag der Grünen hat gezeigt: Die Partei braucht dringend eine Reform ihrer Strukturen.
Die SPD wirbt für eine Verlängerung, die Grünen wollen ein „Gesamtpaket“. Ein Vergleichsportal rechnet vor, für den Durchschnittshaushalt gehe es um 27 Euro im Jahr.
Trotz der Zustimmung für den Migrationskurs des grünen Bundesvorstands bleibt das Thema in der Partei weiter umstritten.
Am späten Samstagabend debattieren die Grünen auf ihrem Parteitag über die Migrationspolitik. Die Grüne Jugend sieht die Parteispitze auf dem falschen Weg – und verliert am Ende doch klar.
Bei einer hitzigen Debatte auf dem Parteitag wurde Kritik an der Asylpolitik der Ampel laut – besonders aus den Reihen jüngerer Delegierter. Doch ein Antrag der Grünen Jugend scheiterte.
Zumindest auf dem Parteitag gibt es für die Grünen gute Ergebnisse. Der Parteivorstand wurde wiedergewählt – die schwierige Debatte über Migration auf den späten Samstagabend verschoben.
Die Vorsitzenden der Grünen, Omid Nouripour und Ricarda Lang, wurden von den Delegierten für zwei weitere Jahre gewählt. Beide dankten einander für die bisherige gute Arbeit.
Beim Grünen-Parteitag in Karlsruhe wird eine Lockerung der Schuldenbremse gefordert. Vereinzelte Kritik gibt es am Kurs innerhalb der Bundesregierung.
Die Grünen zeigen sich vereint in ihrer Abneigung gegen die Schuldenbremse. Ohne Reform drohe sie zu einer „Zukunftsbremse“ zu werden, warnt die Ko-Vorsitzende Lang. Deutschland brauche eine „grün-goldene Regel“ für Investitionen, fordert Habeck.
Auf dem Parteitag in Karlsruhe geht der grüne Ko-Vorsitzende Nouripour insbesondere die Union an. Sie sei „nicht mal oppositionsfähig“. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts warnt er vor dem „Kaputtsparen“.
In den Niederlanden ist die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders mit Abstand stärkste Kraft bei der Parlamentswahl geworden, im Nahen Osten sollen die Waffen vorübergehend schweigen. Und: Joaquin Phoenix spielt Napoleon. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Grünen treffen sich zu einem Diskussionsmarathon. Es geht auch um den schwierigen Alltag des Regierens. Omid Nouripour attackiert vorab die Union.
Eine Woche vor der Bundesdelegiertenkonferenz regt sich an der Grünen-Basis Unmut. Auf den Bundesvorstand kommt ein Balanceakt zu.
Ein Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Franziska Brantner über die Handlungsfähigkeit der EU, den Parteitag der Grünen und das heikle Thema Asylpolitik.
Die Partei streitet kontrovers über die Reform des europäischen Asylsystems. Am Ende gibt es eine Einigung zwischen den Flügeln, die eigentlich keine ist – und versteckte Kritik an Baerbock.
Die Partei streitet kontrovers über die Reform des europäischen Asylsystems. Am Ende gibt es eine Einigung zwischen den Flügeln, die eigentlich keine ist – und versteckte Kritik an Baerbock.
Auf dem eintägigen kleinen Parteitag debattieren die Grünen über Klimaschutz und Wohlstand. Hauptthema war jedoch der innerparteiliche Streit über den Asylkompromiss in der Europäischen Union.
Die Grünen sehen sich Lügen und Fake News der Union ausgesetzt. Beim Länderrat ermahnt Robert Habeck seine Partei, sich nicht nach der Opposition zu sehnen.
Bei den Grünen bilden sich zwei Lager. Vor allem Baerbock steht nach dem Asylkompromiss heftig in der Kritik. Einen Sonderparteitag will die Parteispitze nicht.
Die Freien Demokraten in Hessen zeigen beim Parteitag in Wetzlar, mit welchen Themen sie in den Landtagswahlkampf ziehen wollen: Pro Verbrennermotor, pro Straße und gegen grüne Politik.