Jubeln vor dem Sieg und ein Lob aus Moskau
In Georgien soll die Machtpartei mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten haben. Die russische Propaganda gratuliert den „Prachtkerlen“.
In Georgien soll die Machtpartei mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten haben. Die russische Propaganda gratuliert den „Prachtkerlen“.
Die Südkaukasusrepublik Georgien hat bei einer Schicksalswahl auch über den EU-Kurs des Landes abgestimmt. Nun werden die Stimmen ausgezählt. Ein Trend zeichnet sie ab.
In Georgien finden am Wochenende die richtungsweisenden Parlamentswahlen statt. Während die regierende Partei „Georgischer Traum“ die Beziehungen zu Russland ausbauen will, sucht die Opposition den Anschluss an die EU.
Georgien ist seit Jahren ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus Mitteleuropa. Das könnte sich mit einem prorussischen Wahlergebnis am Wochenende ändern.
Eigentlich sind sich die Georgier in nichts so einig wie in der Ablehnung Russlands. Trotzdem polarisiert der Krieg gegen die Ukraine das Land.
In Georgien haben Regierung wie Opposition die Wahl zu einer Schicksalsfrage erklärt. Es geht um die Existenz des Landes, sagen sie. Die Auseinandersetzung könnte nach dem Wahltag auf den Straßen von Tiflis fortgesetzt werden.
An diesem Samstag wird in Georgien gewählt. Der Schriftsteller Iwa Pesuaschwili glaubt, dieser Tag könnte der wichtigste in der Geschichte des Landes werden.
Die Ministerpräsidenten entscheiden über den Rundfunkbeitrag. Die Georgier stimmen über die Zukunft ihres Landes ab. Und es wird wieder früher dunkel. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Russlands südlicher Nachbar Georgien bekam von der EU erst im vergangenen Dezember den Beitrittskandidatenstatus verliehen. Ein halbes Jahr später stehen nun die Zeichen auf Konfrontation.
Politiker der Regierungspartei Georgischer Traum kündigen offen „Schmerzen“ für die Organisatoren der wochenlangen Massenproteste und Vertreter der Opposition an.
Auch ohne Regierungsamt bestimmt Bidsina Iwanischwili die Politik in Georgien. In der Theorie hält er am Westkurs seines Landes fest. Die Praxis aber sieht anders aus.
Trotz wochenlanger Massenproteste hat das georgische Parlament endgültig ein Gesetz zur schärferen Kontrolle von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Medien verabschiedet. In sechzig Tagen tritt es in Kraft.
Majdan oder Minsk: In Georgien kämpft die Zivilgesellschaft gegen einen schleichenden Staatsstreich von oben. Ihre Entschlossenheit hat eine neue Qualität. Ein Gastbeitrag.
Seit Wochen protestieren Menschen gegen das „russische Gesetz“. Die Polizei geht mit Pfefferspray und Schlagstöcken gegen sie vor. Die Demonstranten hoffen auch auf Hilfe aus der EU.
Wer Georgien den Weg nach Westen ebnen will, der muss das Spiel der Regierung durchkreuzen. Nicht nur die Opposition muss entschlossen handeln, sondern auch die EU.
Offiziell hält Georgiens Regierung am Westkurs des Landes fest. Doch viele Georgier glauben das nicht mehr. Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Demonstrationen in Tiflis.
Angesichts wochenlanger Proteste droht Georgiens reichster und mächtigster Mann seinen Gegnern für die Zeit nach der Wahl im Herbst mit Verfolgung. Die Opposition werde er „um keinen Preis“ an die Macht kommen lassen.
Während sich Abgeordnete in einer Sitzung prügeln, demonstrieren vor dem Parlament in Tiflis Zehntausende gegen ein Gesetzesvorhaben, das die Zivilgesellschaft gängeln soll.
Wie Aktivisten der Zivilgesellschaft in einer Kleinstadt in Georgien die Demokratie retten wollen – und nicht wissen, wie lange sie noch durchhalten können.
Vor einem Jahr hat Georgiens Regierung ein Gesetz gegen die Zivilgesellschaft nach tagelangen Protesten zurückgezogen. Nun bringt sie es wieder ein – ein halbes Jahr vor der Wahl.
Georgien hat dem Tbilisi Filmfestival die Unterstützung gestrichen und ersetzt an kulturellen Leitungsposten Experten durch Juristen: Gaga Chkheidze erhält die Goethe-Medaille und tadelt die Kulturpolitik seiner Heimat.
Wann des Kriegsbeginns gedenken? In Georgien zeigt das Datum, wem man die Verantwortung für den Krieg mit Russland 2008 zuschreibt. Das spaltet die Politik.
Georgien strebt in die EU, aber möchte es sich nicht mit Russland verscherzen. Der Spagat wird im Stromsektor klar und teuer.
Bloß nicht in Russland aufwachen: Der Kampf gegen ihre kremlnahe Regierung vereint Georgier aus unterschiedlichen politischen Bereichen. Ein Gastbeitrag.
Das Gesetz gegen „ausländische Agenten“ ist nach Tagen der Proteste vom Tisch. Derweil droht die russische Propaganda den Georgiern.
Tagelang protestierten Menschen in Georgien gegen das geplante Gesetz, mit dem Medien und NGOs als ausländische „Agenten“ hätten eingestuft werden können. Nun macht die Regierung einen Rückzieher.
Am Mittwochabend haben sich in Tiflis am zweiten Abend in Folge Tausende versammelt, um gegen ein Gesetz über „ausländische Agenten“ zu demonstrieren. Aus ihrer Sicht steht der Westkurs des Landes auf dem Spiel.
Ein Gesetz gegen „ausländische Agenten“ treibt in Georgien auch am Mittwoch Tausende auf die Straße. Die Regierung schlägt die Proteste gewaltsam nieder und rückt damit weiter vom Westen ab.
In Tiflis haben tausende Menschen gegen einen Gesetzesentwurf gegen „ausländische Agenten“ demonstriert. Das Vorhaben erinnert an ein umstrittenes Gesetz, das 2012 in Russland verabschiedet wurde.
Der Medienmacher Nika Gwaramia erklärte sich mit der Ukraine solidarisch und ist zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Seine Geschichte zeigt, wie Georgiens Machthaber gegen kritische Sender vorgehen.
Georgiens früherer Präsident Micheil Saakaschwili ist in Haft lebensgefährlich erkrankt. Auf dem Spiel steht nicht nur sein Schicksal, sondern das des ganzen Landes.
Angehörige und Anhänger des früheren georgischen Präsidenten sorgen sich wegen dessen Gesundheitszustand. Das EU-Parlament fordert, ihm die Behandlung im Ausland zu ermöglichen.
Georgiens Regierung bewirbt sich um die EU-Mitgliedschaft. Und bedient zugleich antiwestliche Vorurteile. Putin dürfte das passen. Ein Gastbeitrag.
Jetzt, wo deutsche Intellektuelle meinen, dass sich die Ukrainer nur mit leichten Waffen verteidigen sollen, muss ein weiteres Land fürchten, von der russischen Armee angegriffen zu werden: Georgien. Ein Lagebericht.
Die Gegnerschaft zu Putin eint die Bevölkerung Georgiens, das 2008 eine russische Invasion erlebt hat. Zugleich spaltet der Krieg in der Ukraine die Parteien.
Bei den Kommunalwahlen in Georgien landet die Regierungspartei Georgischer Traum deutlich vor der Vereinten Nationalen Bewegung um den früheren Präsidenten Micheil Saakaschwili. Seine Rückkehr in Land sorgt für Unruhe.