Kampf ums Internet
Der Telegram-Gründer wird festgenommen. Auch Elon Musk und Mark Zuckerberg haben Probleme mit den Behörden. Noch nie war das Verhältnis zwischen Internet-Plattformen und Staaten so schlecht wie heute.
Der Telegram-Gründer wird festgenommen. Auch Elon Musk und Mark Zuckerberg haben Probleme mit den Behörden. Noch nie war das Verhältnis zwischen Internet-Plattformen und Staaten so schlecht wie heute.
Ambitioniertes Chaos: Auf seiner Plattform X prophezeit der Tech-Milliardär Elon Musk unermüdlich den Bürgerkrieg in Europa und anderswo. Was hat es damit nur auf sich?
In Sudan tobt seit mehr als einem Jahr ein Bürgerkrieg. Nun haben die USA zu Gesprächen über eine Waffenruhe nach Genf eingeladen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Volker Perthes war der Sudan-Beauftragte der UN, als der Bürgerkrieg ausbrach. Ein Gespräch über die Aussichten auf Frieden, die Not der Menschen – und über das Scheitern der UN.
Die britische Überfremdungsdebatte tobt schon seit 1968: Elon Musk meint, der Bürgerkrieg in Großbritannien sei unvermeidlich – aber Premierminister Keir Starmer und Historiker Robert Tombs widersprechen. Die Unruhen eskalieren auch intellektuell.
Rechtsextremist Tommy Robinson heizt die antimigrantische Randale in Großbritannien aus dem Urlaub an. Und Elon Musk schreibt auf seiner Plattform X vom Bürgerkrieg – und bekommt dafür Beifall von ganz rechts.
Viele blicken heute ratlos auf ein Land, im dem womöglich ein neuer Bürgerkrieg droht. Der Historiker Manfred Berg erläutert die Zusammenhänge hinter dem amerikanischen Dilemma.
In Paris findet die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele statt. Venezuela wählt einen neuen Präsidenten. Und ganz Deutschland hat ab heute Sommerferien. Der F.A.Z.-Newsletter.
In der Hoffnung auf ein besseres Leben begeben sich Migranten immer wieder auf den gefährlichen Seeweg in Richtung Jemen. Nun ist ein weiteres Boot verunglückt.
Nicht erst seit dem Trump-Attentat gehört Gewalt zur politischen Kultur der USA. Die Politologin Barbara Walter sagt Jahre der Instabilität voraus.
Der Umgang mit den Flüchtlingen aus dem Nachbarland ist ein unlösbares Problem für Erdoğan. Er will auf Assad zugehen. Doch das funktioniert nicht.
An diesem Sonntag wird in Frankreich gewählt. Das Land habe nur noch die Wahl zwischen Rechtsradikalen und Linksradikalen, heißt es. Aber stimmt das? Besuch bei Schriftstellern und Journalisten in einem verstörten Land.
Wenn Le Pens Partei oder die linke Volksfront die Wahl gewinnen, drohe ein Bürgerkrieg sagt, der französische Präsident. Dafür erntet er viel Kritik.
Der französische Präsident warnt vor einem „Bürgerkrieg“ und hält sich mit Selbstkritik zurück. Das eigene Lager ist teils entgeistert und macht Macron schwere Vorwürfe.
Eine Woche vor der Wahl warnt Präsident Macron vor den radikalen Rechten und Linken. RN-Chef Bardella kritisiert Macrons Aussagen und betont die Regierungsbereitschaft des RN – er strebe das Amt des Premierministers an.
Donald Trump ist schuldig gesprochen worden, die Zahlung von Schweigegeld an eine Pornodarstellerin veranlasst und die Präsidentschaftswahl beeinflusst zu haben. Im Netz ergehen sich seine Extremfans in Gewaltphantasien.
Bei der Syrien-Konferenz in Brüssel sagt Deutschland eine Milliardenhilfe für Menschen in Syrien und den aufnehmenden Nachbarsländern zu. Aus deutscher Sicht sei Syrien weiterhin kein sicheres Herkunftsland – einige EU-Staaten sehen das anders.
Die linke Minderheitsregierung in Madrid sieht sich bestätigt: UN-Sonderberichterstatter kritisieren die Gesetze von drei rechten Regionalregierungen.
In Myanmar tobt ein blutiger Bürgerkrieg. Tausende fliehen vor den Bomben der Militärregierung ins Nachbarland Thailand. Dort berichten sie von den Gefechten, die ihre Dörfer zerstören.
Putin hat klargemacht, dass er im Abnutzungsringen mit der Ukraine auf eine Ermüdung im Westen setzt. Trotzdem heißt es jetzt aus Moskau, dass die Entscheidung in Washington den eigenen Sieg nur hinauszögere.
Die EU-Staaten wollen eine weitere Eskalation zwischen Iran und Israel unbedingt verhindern. AfD-Politiker Björn Höcke muss sich vor Gericht verantworten. Und Prinz William kehrt in die Öffentlichkeit zurück. Der F.A.Z. Newsletter.
Das Dzanga-Sangha-Schutzgebiet ist eines der letzten Tropenparadiese: Waldelefanten und Gorillas sind nirgendwo besser zu beobachten. Aber die Zentralafrikanische Republik ist eines der gefährlichsten Länder der Welt.
Ein Bild, das schon belichtet, aber noch nicht entwickelt ist: Alex Garland entwirft in seinem politischen Abenteuerfilm „Civil War“ ein Amerika im Bürgerkrieg.
Gemeinsam wollten Sozialdemokraten, Liberale und Katholiken den Feinden der Weimarer Demokratie die Stirn bieten. Das misslang. Ein Gastbeitrag über eine weithin vergessene Organisation zum Schutz der Republik.
Von John Dos Passos hieß es lange, er habe mit seiner Hinwendung zum politischen Rechtsaußen sein Talent und seine Bedeutung verloren. Jetzt gerät sein umfangreiches Spätwerk wieder in den Blick.
Weil Nahrungsmittel wegen des Bürgerkriegs nicht zu ihren Bestimmungsorten gelangen, steht Sudan vor einer Hungersnot. An die Kriegsparteien appellieren die UN wegen des Zugangs – an die Weltgemeinschaft wegen fehlender Gelder.
Das Oberverwaltungsgericht Münster beschäftigt sich mit der Einstufung der AfD als Verdachtsfall. Die Wehrbeauftragte Eva Högl stellt ihren jährlichen Bericht zum Zustand der Truppe vor. Und auf der Schiene droht mal wieder Chaos. Der F.A.Z.-Newsletter.
Gangs haben Haiti an den Rand eines Bürgerkriegs geführt. Hunger greift um sich, Krankenhäuser werden geplündert, die Gewalt eskaliert. Doch die internationale Gemeinschaft zeigt nur geringe Bereitschaft einzugreifen.
Hazem Naw lernt das Tennisspielen in Aleppo. Dann fallen die Bomben, er wird verwundet. Heute lebt der Syrer in Deutschland – und hat jüngst ein kleines Stück Sportgeschichte geschrieben.
Vor drei Jahren putschte sich das Militär in Myanmar an die Macht. Doch über Teile des Landes hat es die Kontrolle verloren. Unterwegs mit den Rebellen, die sich in einer „befreiten“ Zone auf den Kampf vorbereiten.
Nach dem Beitritt der jungen Bundesrepublik zur NATO 1955 und der Wiedervereinigung 1990 muss die Bundeswehr heute zum dritten Mal neu gegründet werden. Die Nationale Volksarmee der DDR ist hingegen unwiderruflich Geschichte.
Wie konnte Gott eine Welt voll solcher Grausamkeiten zulassen? Shehan Karunatilakas fesselnder Roman „Die sieben Monde des Maali Almeida“ erzählt vom Bürgerkrieg in Sri Lanka.
Über Jahre konnte sich das Militärregime in Myanmar auf Chinas Rückhalt verlassen. Das scheint sich nun zu ändern – und könnte in dem Bürgerkrieg eine entscheidende Wende bringen.
Die rechtsterroristische Vereinigung „Gruppe S“ hat Anschläge auf Moscheen geplant, um in Deutschland einen Bürgerkrieg auszulösen. Das Oberlandesgericht schickt nun mehrere Mitglieder ins Gefängnis.
Wir leben seit Wochen in einem geistigen Bürgerkrieg, in dem sich auch Deutsche von hoher Bildung und sozialem Status blindem Zorn und Hass hingeben. Aus der Frankfurter Zeitung vom 22. Oktober 1923.