Rat der Europäischen Union : Matte Methode Renzi

Die EU-Ratspräsidentschaft liegt erst seit Juli in italienischer Hand - und sorgt schon für Ärger. Ministerpräsident Renzi hat eine Personalentscheidung getroffen, die ihm viel Kritik eingetragen hat.
Verärgert und erfolglos ist Matteo Renzi diese Woche aus Brüssel zurückgekehrt. Der Ministerpräsident hatte „Respekt“ für sein Italien verlangt, das zum Monatsanfang die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hatte, und er wollte seine Außenministerin Federica Mogherini als EU-Außenbeauftragte durchsetzen. Mindestens elf der 28 Regierungen kritisierten aber offen oder indirekt die Unerfahrenheit der Politikerin, die bisher vor allem im sozialdemokratischen Partito Democratico (PD) Karriere gemacht hatte.





