Migration : Ein Asylantrag in Rabat bringt Spanien in Erklärungsnot

Ein Sudanese hat das geschafft, was bisher praktisch unmöglich war. Er hat es bis zur Botschaft in Marokko geschafft, Asyl beantragt und durfte nach Spanien einreisen. Ein unbequemer Fall für die Justiz.
Basir hat den spanischen Innenminister beim Wort genommen. Fernando Grande-Marlaska hatte afrikanische Migranten aufgefordert, ihr Leben nicht auf dem Meer oder an einem Grenzzaun zu riskieren. Sie sollten stattdessen in einer spanischen Vertretung um internationalen Schutz bitten. Basir, ein sudanesischer Flüchtling, der in Wirklichkeit anders heißt, hat es als Erster und Einziger geschafft: Der 25 Jahre alte Christ aus Süd-Kordofan drang bis an die Tür der spanischen Botschaft in der marokkanischen Hauptstadt Rabat vor und bat dort um Asyl.
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