Kurden in Nordsyrien : Erdoğan rasselt mit dem Säbel

Im Nordosten Syriens kämpfen kurdische Einheiten gegen Milizen, die von der Türkei unterstützt werden. Das könnte vor allem dem „Islamischen Staat“ nutzen. Die syrischen Kurden appellieren an den Westen.
Als islamistische Rebellen auf die syrische Hauptstadt Damaskus vorrückten und am 8. Dezember den langjährigen Gewaltherrscher Baschar al-Assad stürzten, nutzten von der Türkei unterstützte Milizen die Gunst der Stunde. Kämpfer der „Syrischen Nationalen Armee“ (SNA) haben ihre Angriffe auf kurdische Einheiten im Norden Syriens verstärkt. Ankara selbst zieht Truppen an der Grenze zusammen und attackiert kurdische Stellungen mit Drohnen. Zudem werden öfter Angriffe von Kämpfern der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) gemeldet.


