Spionage :
Weißes Haus stemmt sich gegen Sonderermittler

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BND-Außenstelle in Bad Aibling
BND-Außenstelle in Bad Aiblingdpa

Einem Bericht zufolge lehnt die Regierung der Vereinigten Staaten auch den Vorschlag ab, dass ein Sonderermittler die NSA-Selektorenliste einsehen darf. Der amerikanische Geheimdienst NSA erwägt, die Kooperation mit Deutschland zu beenden.

In der Debatte um die Zusammenarbeit des Bundesnachrichtendiensts (BND) mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA lehnt Washington einem Zeitungsbericht zufolge auch den Kompromissvorschlag der Bundesregierung ab. Das Weiße Haus stemme sich gegen die geplante Einsichtnahme eines Sonderermittlers in die geheime Selektorenliste der NSA, berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Angaben aus Washington. Trotz politischen Drucks dürfe die Bundesregierung keine Staatsgeheimnisse verraten, heiße es. Die Selektorenliste enthält Suchbegriffen wie Telefonnummern und E-Mailadressen, die der Bundesnachrichtendienst im Auftrag der Amerikaner überwachen sollte.

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