Wenn der Impfbus kommt
Metin Yilmaz und seine Nachbarn im Hochhausviertel Chorweiler sind stärker gefährdet, sich mit Corona anzustecken. Die Stadt Köln hat deshalb die Impfreihenfolge aufgehoben. Ein Besuch bei der einmaligen Impfaktion.
Metin Yilmaz und seine Nachbarn im Hochhausviertel Chorweiler sind stärker gefährdet, sich mit Corona anzustecken. Die Stadt Köln hat deshalb die Impfreihenfolge aufgehoben. Ein Besuch bei der einmaligen Impfaktion.
Die Tschechische Republik zählte lange Zeit zu den Corona-Hotspots in Europa. Mittlerweile liegen die Infektionszahlen aber sogar leicht unter dem Niveau Deutschlands.
In den Kliniken werden viele Menschen mit Migrationshintergrund behandelt. Eine Landrätin schlägt Alarm: Sie seien Treiber der Pandemie, weil sie die Regeln ignorierten. Forscher verweisen eher auf den schwierigen sozialen Hintergrund.
Offenbach ist seit Tagen wieder der Corona-Hotspot in Hessen. Dennoch missachten immer wieder Leute die Maskenpflicht. Jugendliche haben nun reagiert – und Masken verteilt.
Der Bund will mehr Befugnisse im Kampf gegen die Pandemie und bedient sich dafür eines alten Bundesgesetzes. Die Länder ringen um ihre Mitspracherechte. Was bedeutet das Infektionsschutzgesetz?
Baden-Württemberg wartet nicht mehr auf die „Bundes-Notbremse“ – es nimmt Öffnungsschritte schon zurück. Mecklenburg-Vorpommern geht sogar in einen neuen Shutdown. Andere Bundesländer dagegen wollen mehr und weiter öffnen.
Wer darf bei der Fußball-EM zuschauen – und wer muss zuschauen? Wenige Wochen vor Anpfiff ist vieles ungeklärt. Die Uefa hat auf die Fanfrage eine klare Antwort. Doch das gefällt längst nicht allen.
Friedrich Merz wirft sich weiter für Armin Laschet in die Bresche. Dessen Konkurrenten Markus Söder geht er wegen der Inzidenz in Bayern sowie der Landtagswahl an und attestiert ihm politischen Wankelmut.
England testet akribisch die Rückkehr der Fans in die Stadien. Das Ziel sind volle Ränge noch in diesem Jahr – womöglich schon bei der Fußball-EM im Sommer. Kann das tatsächlich klappen?
Weniger neue Corona-Fälle und weniger Tote im Zusammenhang mit Covid-19 als vor einer Woche stehen für Hessen zu Buche. Dagegen melden Kliniken mehr intensiv betreute und beatmete Corona-Kranke.
Das gab es schon einmal in Offenbach und auch aus dem gleichen Grund: Von 21 Uhr bis fünf Uhr früh gilt eine Ausgangssperre. Wegen der hohen Inzidenz.
Während der zweiten Welle waren Altenheime in ganz Deutschland und auch in Hessen wahre Corona-Hotspots. Mittlerweile ist die Zahl der neuen Fälle übersichtlich – obwohl Impfungen ausstehen.
Nach 50 Corona-Fällen zieht sich das deutsche Team vom Grand Slam in Tiflis zurück. Dort trafen Judo-Kämpfer aus 82 Nationen aufeinander. Einer, der die Infektion schon erlebt hat, berichtet.
In Hessen werden bis Mitte April die Corona-Restriktionen wohl kaum verändert. Familienbesuche an den Feiertagen sind umstritten, Ferien sollen in der Heimat gemacht werden.
Die Gesundheitsminister haben darüber gesprochen, wie die Praxen bei der Impfkampagne helfen können. Der Beginn der Impfungen in den Praxen könnte sich um etwa zwei Wochen verzögern.
Laut EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen wurde mit den Pharmaunternehmen ein Zusatzpaket ausgehandelt. Deutschland könnte hiervon rund 740.000 Dosen erhalten.
Offenbach ist wieder Corona-Hotspot in Hessen mit einer Inzidenz von mehr als 100. Maßgeblich verantwortlich dafür ist eine sich in Schulen und Kitas verbreitende Mutante. Die Stadt reagiert.
Feiern trotz Corona: Im Frankfurter Ostend haben sich am Samstag mehrere hundert Menschen versammelt. Am Abend räumte die Polizei den Hafenpark. Das soll jetzt Konsequenzen haben.
In der Schaltkonferenz zu den weiteren Corona-Maßnahmen bestand Sachsen auf einer Protokollnotiz – und warnt darin vor übereilten Öffnungsschritten. Ministerpräsident Kretschmer will nicht noch einmal leichtsinnig sein.
No-Covid bedeutet nicht, dass Maßnahmen zum Lockdown endlos verlängert oder gar verschärft werden, bis das Virus verschwindet. Ein Gastbeitrag.
Seit Mitte Januar steigen die Infektionszahlen in Flensburg stark, vermutlich wegen der britischen Mutante. Seit Samstag gelten daher verschärfte Corona-Maßnahmen. Die Einwohner scheinen sich daran zu halten.
In Flensburg treten scharfe Corona-Maßnahmen in Kraft. Denn inzwischen gehen fast alle Neuinfektionen auf die ansteckendere britische Mutante zurück. Auch Dänemark zieht Konsequenzen.
Nicht nur auf Krankenstationen oder in Heimen gibt es die Chance, dass eine folgenschwere Infektion als Berufskrankheit anerkannt wird. Bei den Versicherungen sind schon Zehntausende Anzeigen eingegangen – und die Anerkennungsquote ist nicht einmal gering.
Logistikverbände warnen, dass wegen der schärferen Einreiseregeln an den Grenzen zu Tschechien und Tirol Lieferketten brechen könnten. Lkw-Fahrer müssen Schnelltests vorweisen – und stehen dicht gedrängt auf der italienischen Seite des Brennerpasses in der Schlange.
Mitten in der Corona-Krise wollte das tschechische Parlament den Notstand auslaufen lassen. Die Regierung hat nun einfach einen neuen Ausnahmezustand verhängt. Doch es gibt Zweifel, ob das mit der Verfassung vereinbar ist.
Tirol ist schon wieder Corona-Hotspot. Und wieder fühlen die Bewohner des österreichischen Bundeslandes sich zu Unrecht an den Pranger gestellt.
Die Bäder bleiben zu. Selbst strenge Hygienekonzepte konnten die Politiker bisher nicht überzeugen. Aber ohne baldige Lockerung des Lockdowns droht einigen Thermen und Badeparks das Aus.
Einst sonnte sich Markus Söder im Glanz des österreichischen Kanzlers. Doch das Verhältnis hat sich abgekühlt.
Dass der Lockdown nicht in vier Tagen endet, ist wohl ausgemachte Sache. Die spannendere Frage bei den Corona-Beratungen zwischen Bund und Ländern heute lautet, ob es klare Regeln für künftige Öffnungen gibt – und wie einheitlich sie ausfallen.
Kaum ein gutes Wort für Brüssel: Bei Frank Plasbergs Gästen bricht sich der aufgestaute Frust über das europäische Impfchaos Bahn. Star der Runde ist der Heinsberger Landrat Stephan Pusch. Mit ihm sollte Ursula von der Leyen dringend telefonieren.
Impf-Chaos, Dauer-Lockdown und Corona-Müdigkeit – in der Bevölkerung wächst ein gefährlicher Unmut. Doch die Verantwortlichen scheinen über der Stimmung zu schweben. Nicht nur Jens Spahn lieferte dafür ein eklatantes Beispiel.
Die Hoteliers und Gastronomen in Spanien schreiben das erste Halbjahr ab. Viele von ihnen erwarten erst 2023 eine wirkliche Erholung. Ein Zurück in die Zeit vor Corona soll es nicht geben.
In Thüringens Corona-Hotspot Jüchsen haben sich etwa 90 Menschen zu einem illegalen Faschingsumzug versammelt. Auch Pferde und teils geschmückte Fahrzeuge waren am Umzug beteiligt.
Am hessischen Corona-Hotspot sinkt die Temperatur. Das gilt auch für weite Teile Hessens. Alle wesentlichen Kennzahlen des Tages liegen deutlich unter den Vergleichswerten vom vergangenen Mittwoch. Aber weit über der kritischen Marke.
Mit Tricks setzen sich Skitouristen in Österreich immer häufiger über geltende Corona-Regeln hinweg. Wintersportorte schlagen Alarm. Die Regierung will die geltenden Ausnahmen „präzisieren“.
Das Verbot touristischer Ausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern hinaus verstoße gegen das Gebot der Normenklarheit, heißt es in dem Urteil. Kommunale Einreiseverbote bleiben bestehen.