Neue Hoffnung für Ischgl-Urlauber
In den Amtshaftungsklagen von coronainfizierten Skiurlaubern gegen die Republik Österreich zeichnet sich eine Wende ab. Das OLG Wien will neue Beweise und bejaht eine Haftung der Behörden.
Die Zahl der Corona-Fälle unter Pflegekräften in Wohnheimen ist in diesem Jahr so hoch wie seit Pandemie-Beginn nicht mehr. Laut einer Studie der Barmer Ersatzkasse sind auch Pflegebedürftige weiter besonders gefährdet.
In den Amtshaftungsklagen von coronainfizierten Skiurlaubern gegen die Republik Österreich zeichnet sich eine Wende ab. Das OLG Wien will neue Beweise und bejaht eine Haftung der Behörden.
In Mecklenburg-Vorpommern hat ein Gericht die noch bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen teilweise gekippt. Hamburg wird ab Mai die Sieben-Tage-Inzidenz nur noch einmal pro Woche mitteilen.
Bundespräsident Steinmeier ist in Kiew nicht erwünscht, die Deutschen sind mehrheitlich gegen ein Energieembargo, die Hotspot-Regel hat ausgedient und der Mietendeckel wirkt lange nach. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Von Samstag an gilt die Freiheit Maske zu tragen: Die Vorsichtigen werden sich weiter schützen, aber sie sind nicht mehr vor den Unvorsichtigen geschützt. Die Begründung dafür überzeugt nicht.
Um künftig Hotspots auszurufen, müssen die Länder mit der Überlastung der Krankenhäuser argumentieren. Doch obwohl die Hospitalisierungsrate gering ist, klagen viele Häuser über Personalmangel und verschobene Eingriffe.
Das Robert-Koch-Institut meldet knapp 275.000 Neuinfektionen – deutlich weniger als vor einer Woche. Die Quarantäneregeln sollen vereinfacht werden. Und: Die Bürgertests bleiben.
Die Länder fühlen sich vom Bund bei den Corona-Maßnahmen alleingelassen. Die Hotspot-Regelung halten sie für kaum anwendbar. Zufrieden mit dem Wegfall fast aller Maßnahmen ist nur die FDP.
Die Hansestadt weist nach Angaben des RKI bundesweit die zweitniedrigste Sieben-Tage-Inzidenz auf. Die rot-grüne Regierungsmehrheit begründet die Entscheidung mit einer drohenden Überlastung des Gesundheitssystems.
Das Robert Koch-Institut (RKI) registriert 67.501 Neuinfektionen – 27 Prozent weniger als vor einer Woche. Weitere 20 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Lauterbach will den Ländern indes vier Kriterien für Hotspots vorschlagen.
Laut RKI klettert die Inzidenz auf 1758,4. Die Gesundheitsämter melden 252.026 neue Fälle. Der Krankenstand lässt Kliniken an ihre Grenzen stoßen. Und Virologe Drosten warnt, das Virus sei nicht harmlos geworden.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach appelliert an die Länder, die Regelungen für sogenannte Hotspots anzuwenden. Er warnt: „Wir können es nicht lassen, wie es derzeit ist.“
Die Länder sehen sich mit der Pandemiebekämpfung vom Bund im Stich gelassen. Die Novelle des Infektionsschutzgesetzes kritisieren sie scharf. Damit sei die gute Zusammenarbeit beendet.
Die Oppositionsparteien und die Grünen kritisieren die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes. Über die Hotspot-Regelung herrscht weiter Unklarheit.
SPD und Grüne sind mit dem neuen Infektionsschutzgesetz nicht zufrieden - auch, weil die Maskenpflicht wegfällt. Aus den Ländern kommt viel Kritik daran.
Die Koalitionsparteien untereinander, aber auch Bund und Länder streiten sich um das Klein-Klein des Infektionsschutzgesetzes. Entscheidend aber wird sein, wie es mit den Impfungen weitergeht. Da tut sich zu wenig.
Quarantäneregeln und Wirtschaftshilfen sollen enden, fordert Stefan Kooths. Der Vizepräsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft erwartet im Frühjahr einen Aufschwung – und eine Insolvenzwelle. Ein Interview.
Kliniken in Hessen melden abermals mehr Corona-positive Patienten. Frankfurt löst Offenbach an der Spitze der Inzidenz-Tabelle ab. Mehr als zwei Drittel der intensiv betreuten Covid-Kranken sind nicht durchgeimpft.
Handballspieler sind hart im Nehmen, meist zuversichtlich, immer pragmatisch – aber diese Corona-EM stellt selbst sie vor ungeahnte Probleme. Nun gibt es Einblicke in die deutsche „Grenzerfahrung“.
Ein Einkauf nach Feierabend erregt Mitleid mit den Einzelhändlern. Die 2-G-Regel sollte für die Branche auch in Hessen fallen. Dafür gibt es gute Gründe.
Der Reiz eines Turniers ist größer als die Sorge vor der Ansteckung: Auch die Sicht der Sportler auf das Virus hat sich verändert. Dass bei der Handball-EM weitergespielt wird, gehört zum „neuen Normal“.
Impfstoff für Jugendliche ist gut verfügbar. Die Kreise Groß-Gerau und Main-Kinzig zählen nun auch zu den Corona-Hotspots. Nicht nur in Frankfurt steigt die Inzidenz weiter. Entspannung melden die Kliniken.
Auf der Insel explodieren die Ansteckungszahlen. Omikron verbreitet sich im nordfriesischen Meer. Behörden und Gastronomen bleiben gelassen. Auch wenn einige nicht mehr arbeitsfähig sind.
Von diesem Mittwoch an zählt auch der Landkreis Darmstadt-Dieburg zu den Corona-Hotspots in Hessen. Frankfurt bleibt die Stadt mit der höchsten Inzidenz. Die Impfquote steigt weiter nur langsam.
In der Frankfurter Innenstadt gilt wieder Maskenpflicht. Doch viele Passanten kennen die Regel noch nicht. Das Ordnungsamt will dafür sensibilisieren.
Im Corona-Hotspot Frankfurt steigt die Inzidenz weiter. Ungeimpfte machen nach wie vor den Großteil der Covid-Patienten in Klinken aus – Tendenz steigend. Die Impfquote kommt nur schleppend voran.
Frankfurt gilt von Samstag an als Corona-Hotspot. Der Einkaufs-Bummel ist nur noch mit Maske erlaubt. Außerdem müssen sich auch viele Geimpfte testen lassen, wenn sie ein Restaurant besuchen wollen.
In der Mainmetropole verbreitet sich das Virus besonders schnell: Die Inzidenz ist von 409,2 auf 471,4 binnen eines Tages gestiegen. Von Samstag an gelten beispielsweise in Museen und Zoos 2-G-Plus-Regeln. Weitere Städte und Kreise könnten demnächst Hotspot werden.
Nach Vorwürfen des Weltärztevertreters Montgomery wehrt sich das Oberverwaltungsgericht Lüneburg. Der Gerichtspräsident wirft dem Arzt Unkenntnis vor.
Das Virus verbreitet sich langsam aber stetig in Hessen. Bislang ist jedoch nur eine Stadt Corona-Hotspot.
In Hessen steigen die Infektionszahlen weiter. In Fulda gelten von heute an Einschränkungen auf belebten Plätzen.
Eine gute Nachricht zu Heiligabend für Offenbacher: Ihre Stadt gilt nicht mehr als Corona-Hotspot. Die Lage an den hessischen Kliniken entspannt sich derweil nur etwas.
Die zweite Corona-Kampagne in Folge macht Fastnachtsvereinen und Künstlern in Mainz schwer zu schaffen. Auch sie hoffen mittlerweile auf finanzielle Hilfen vom Land.
In hessischen Hotspots werden noch vor Weihnachten härtere Corona-Regeln eingeführt. Ministerpräsident Volker Bouffier kündigte zudem ein Feuerwerksverbot an neuralgischen Orten an. Die Coronawerte sind derweil weiter leicht rückläufig.
Der Bonner Virologe kennt sich wie kaum ein anderer Wissenschaftler mit dem Coronavirus aus. Darum wurde er in den „Expertenstab“ der Bundesregierung berufen. Ein Porträt.
Eine wissenschaftliche Untersuchung in der Rhein-Main-Region bestätigt: Das Infektionsrisiko ist in Bus und Bahn nicht höher als im Auto oder auf dem Rad.
Kaum wird bekannt, dass sich zwei ungeimpfte Münchner Profis haben impfen lassen, gibt es den nächsten Positivtest. Eric Maxim Choupo-Moting, der sich in Quarantäne befindet, ist mit Corona infiziert.