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Fußball und Corona : Der Kampf um die EM und die Fans

Fordernd: Uefa-Präsident Aleksander Čeferin Bild: ULMER

Wer darf bei der Fußball-EM zuschauen – und wer muss zuschauen? Wenige Wochen vor Anpfiff ist vieles ungeklärt. Die Uefa hat auf die Fanfrage eine klare Antwort. Doch das gefällt längst nicht allen.

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          An diesem Sonntag sind es noch 54 Tage, ehe im Stadio Olimpico in Rom das Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft angepfiffen werden soll. Die Türkei trifft am 11. Juni auf Italien, so steht es im Spielplan, und wenn es so kommt, wie es Uefa-Präsident Aleksander Čeferin fordert („Die Option, dass irgendein Spiel der EM ohne Fans ausgetragen wird, ist definitiv vom Tisch“), dann werden Zuschauer auf den Tribünen sitzen.

          Fußball-EM
          Timo Frasch
          Politischer Korrespondent in München.
          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.
          Michael Wittershagen
          Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Mindestens 25 Prozent der 72.698 Plätze im Stadion sind dann, an einem Freitagabend um 21.00 Uhr, gefüllt, das jedenfalls versprach Italiens Fußball-Verband FIGC am Dienstag. Einen Tag später bestätigte die Europäische Fußball-Union (Uefa) Rom als neunten Spielort dieser EM. Ob München, Bilbao und Dublin Teil des Turniers bleiben, ist hingegen fraglich. Dort will angesichts steigender Infektionszahlen in der dritten Welle dieser Corona-Pandemie bislang niemand ein Zuschauer-Versprechen abgeben.

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