Absage der Fastnacht : Mainz wird kein „Kitzloch“

Die zweite Corona-Kampagne in Folge macht Fastnachtsvereinen und Künstlern in Mainz schwer zu schaffen. Auch sie hoffen mittlerweile auf finanzielle Hilfen vom Land.
Not macht erfinderisch. Und so kann man den Mainzer Narren, die vernünftigerweise auf den Rosenmontagszug 2022 verzichten wollen, jetzt nur ganz viele Geistesblitze wünschen, damit die „goldisch Fassenacht“ nicht schon vor Aschermittwoch zu Grabe getragen werden muss. Unvorstellbar ist, dass sich unter Corona-Bedingungen bis zu eine halbe Million Menschen in der Stadt versammeln, um ausgelassen und oft genug zudem stark alkoholisiert „Gott Jokus“ zu huldigen. Deshalb müssen dringend neue Formate her, damit die Straßenfastnacht, wenn sie Ende Februar denn überhaupt stattfinden kann, nicht zur Virusbrutstätte wird – wie vor bald zwei Jahren das als Corona-Hotspot weltweit bekannt gewordene „Kitzloch“ im Tiroler Skiort Ischgl.
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