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Medienschau : EZB sieht anderen Kapitalbedarf bei Banken als IWF

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Die Gagfah will Aktien für 75 Millionen Euro zurückkaufen, Evotec entwickelt ein Alzheimer-Präparat mit Roche und hebt die Ziele an, die EU will eine Börsenhandelspflicht für Derivate einführen und Südkoreas Wachstum verlangsamt sich.

          Unternehmensnachrichten

          Gagfah will Aktien für 75 Millionen Euro zurückkaufen

          Der Immobilienkonzern Gagfah will nach dem starken Kursverfall seiner Aktien eigene Papiere im Wert von bis zu 75 Millionen Euro zurückkaufen. In Zukunft seien weitere Rückkaufangebote und damit ein Rückzug von der Börse möglich, teilte Gagfah am Montag mit. Die für ein Delisting notwendige Schwelle werde der im MDax gelistete Konzern aber mit dem jetzigen Rückkauf „bei weitem“ nicht erreichen, sagte ein Konzernsprecher.

          Die Gagfah-Aktie hatte nach der Milliardenklage der Stadt Dresden stark an Wert verloren. Nun will der Immobilienkonzern seine Papiere für je 3,50 bis 5,00 Euro zurückkaufen. Der genaue Preis wird in einer modifizierten „Dutch Auction“ festgelegt. Am Montag ging die Aktie mit 3,85 Euro aus dem Handel. Die Annahmefrist läuft vom 6. September bis zum 4. Oktober. (Reuters)

          Evotec entwickelt Alzheimer-Präparat mit Roche und hebt Ziele an

          Die Hamburger Evotec bündelt ihre Kräfte mit dem Pharmariesen Roche, um ein Medikament zur Behandlung von Alzheimer zu entwickeln. Für die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zahlen die Schweizer zehn Millionen Dollar, insgesamt darf Evotec auf erfolgabhängige Zahlungen bis zu 820 Millionen Dollar hoffen.

          Sollte das Medikament auf den Markt kommen, erhält Evotec eine Umsatzbeteiligung im zweistelligen Prozentbereich. Dank der ersten Zahlung von Roche hob Evotec die Umsatzprognose für 2011 um sieben Millionen auf 77 bis 79 Millionen Euro an. (Reuters)

          Praktiker, Demag-Cranes und IVG Immobilien verlassen MDax

          Nach der jährlichen Überprüfung der Index-Zusammensetzungen müssen sich die Baummarktkette Praktiker , der Kranbauer Demag Cranes und die Immobilienfirma IVG Immobilien aus dem Nebenwerte-Index MDax verabschieden. Bei Demag verhindere nach der Übernahme durch Terex der geringe Streubesitz einen Verbleib in einem der großen deutschen Indizes, teilte die Deutsche Börse am Montag mit. Praktiker und IVG Immobilien steigen in den SDax ab. In diesen Index werde zudem Prime Office Reit aufgenommen.

          Die Plätze im MDax nehmen den Angaben zufolge der Motorenbauer Deutz, der Industrieroboter-Hersteller Kuka und die GSW Immobilien ein. Im Technologie-Index TecDax müssen der Solarindustrie-Zulieferer Roth & Rau und Phoenix Solar ihre Plätze für PSI und das Karriere-Netzwerk Xing räumen. Im SDax werden den Angaben nach zudem Elexis durch Derby Cycle und Medion durch Schaltbau ersetzt. (Reuters)

          Netflix kann Vertrag mit wichtigem Inhaltelieferanten nicht verlängern

          Der in den Vereinigten Staaten populäre Videoverleih und Video-Streaming-Anbieter Netflix hat einen Vertrag mit einem wichtigen Inhaltelieferanten nicht verlängern können. Die Verhandlungen seien gescheitert, teilte Starz Entertainment mit. Das Unternehmen hat in seiner Bibliothek unter anderem etliche Filme der Walt-Disney-Studios. Ab März kommenden Jahres werden sie deshalb wohl nicht mehr bei Netflix zu sehen sein - wenn es bis dahin nicht doch noch zu einer Einigung kommt.

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