Bürokratie, die Vertrauen schafft
Eine frühere Spitzenbeamtin legt dar, wie Verwaltungen in Deutschland bürgernäher organisiert werden können. Aus dem Dilemma aller Pläne zum Bürokratieabbau weist sie jedoch keinen Ausweg.
Eine frühere Spitzenbeamtin legt dar, wie Verwaltungen in Deutschland bürgernäher organisiert werden können. Aus dem Dilemma aller Pläne zum Bürokratieabbau weist sie jedoch keinen Ausweg.
Der Grünenpolitiker Stefan Gelbhaar verliert mit dem Antrag auf einstweilige Verfügung in 15 von 17 Punkten gegen die „Süddeutsche Zeitung“. Sein Anwalt kündigt Beschwerde an.
Der Vorwurf, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen hätten Raubkunst zurückgehalten, ist widerlegt. Trotzdem muss Generaldirektor Maaz gehen. Es gibt neue Vorwürfe, die dem Kunstminister den Schlaf rauben.
Stefan Gelbhaar klagt gegen die „Süddeutsche Zeitung“. Der Grünenpolitiker wehrt sich gegen Vorwürfe im Artikel „Chronologie eines Grenzfalls“. Die „Süddeutsche“ hält ihre Berichterstattung für stichthaltig.
Ist ein Faltblatt des Bayerischen Nationalmuseums München mit einer mittelalterlichen Darstellung des Judas aus der Ölbergszene antisemitisch?
Kein Faschismus, wie wir ihn kennen: Trumps Politik ziele eher auf die Abschaffung des Politischen, so der Philosoph Jürgen Habermas - auf eine digital gesteuerte Technokratie.
Hätte Angela Merkel doch nur auf Herfried Münkler gehört, dann wäre Russland gestoppt worden – sagt Münkler. Dabei passt er seine politischen Analysen gerne an den Gang der Dinge an. Ein Vergleich.
Jedenfalls wird dem CDU-Vorsitzenden dieser Vorwurf gemacht. Von Wählertäuschung und sogar von Verrat ist die Rede. Aber stimmt das überhaupt?
Donald Trump wird immer wieder mit römischen Herrschern verglichen, allen voran mit Julius Caesar. Die wahren Parallelen liegen jedoch in der Krise der amerikanischen wie der römischen Republik – und verheißen nichts Gutes.
Dass der BND Nachforschungen zum Ursprung der Pandemie angestellt hat, hält das mit der Geheimdienstkontrolle betraute Gremium für gut. Die gesammelten Erkenntnisse müssten an die Öffentlichkeit, fordert es.
Bayerns Kunstminister Markus Blume hat sich für den Umgang des Freistaats mit NS-Raubkunstfällen entschuldigt. Dabei überging er, dass alle etwaigen Fehler der Museen in seine eigene Verantwortung fielen.
Der Eklat im Weißen Haus sorgt auch im politischen Berlin für Diskussionen: Die CDU fordert eine enge Einbindung von Friedrich Merz, die Grünen wollen rasch weitere Militärhilfen für Kiew.
Seit Jahren tobt der Streit um zu restituierende Kunstwerke in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, kurz vor der Wahl kochte er noch einmal besonders hoch. Bringt ein Landtagsbeschluss nun Besserung?
Ein Rentner aus Bayern schreibt einen Fake-Leserbrief gegen Friedrich Merz, der „Spiegel“ druckt das, und die „Süddeutsche“ hat KI in Verdacht.
Beihilfe zur Verleumdung aus Rache? Die Intrige gegen den Münchner Rechtsmediziner Graw hat das systemische Versagen der kommerziellen Plagiatssuche aufgedeckt.
Auf einem Luftwaffen-Stützpunkt an der Nordsee werden auch ukrainische Soldaten ausgebildet. Er scheint nun Zielscheibe eines großangelegten Spähversuchs mit Spionage-Drohnen gewesen zu sein.
Auf einem privaten X-Account eines Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“ wird Friedrich Merz in die Nähe von Nazis gerückt. Die Zeitung reagiert prompt.
Der Münchner Wirecard-Prozess läuft seit über zwei Jahren, ein Urteil ist bislang nicht in Sicht. Die Richter würden das Mammutverfahren durch Konzentration auf das Wesentliche gern verkürzen.
Gegen die Berufung des Journalisten Thilo Mischke zum Moderator des Kulturmagazins „ttt - titel, thesen, temperamente“ gab es großen Protest: Er sei ein Sexist und Frauenfeind. Den Vorwürfen gibt der Senderverbund nun nach.
Der Ski-Weltverband bekam eine verlockende Offerte von einem Unternehmen. Doch der FIS-Präsident lehnte sie offenbar im Alleingang ab. Schnell regt sich Protest – nun auch in Form eines Briefs.
Gesundheitsminister Lauterbach hat sich im Frühjahr 2022 gegen eine Herabstufung der Corona-Risikobewertung ausgesprochen. Er nennt das nun einen „fachlichen Dialog“ mit RKI.
Bundeskanzler Olaf Scholz kann nicht mehr allein entscheiden, ob er wieder Kandidat für die SPD wird. Was treibt die Genossen in seinem Umfeld an, die nun mit über seine Zukunft entscheiden?
Wer ist schuld am Bruch der Ampel-Koalition? SPD und FDP machen sich gegenseitig schwere Vorwürfe. Nun sorgen Medienberichte für Aufregung, wonach die Liberalen den Koalitionsbruch längst akribisch geplant hatten.
Reformieren oder nicht? Die Ampel ist auch am Streit um die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse zerbrochen. Die FDP reagiert nun auf Äußerungen der CDU-Spitze.
Die Terminfindung für die Vertrauensfrage und die Neuwahl gestalten sich als schwierig. Der Kanzler schickt seinen Fraktionschef vor.
75 Jahre F.A.Z. – 75 Jahre Sportredaktion? Ganz so war es nicht. Aber eine Rolle sollte der „Sport“ von Anfang an spielen. Er hat sie peu à peu angenommen, manchmal gegen Widerstände erweitert. Entstanden ist über die Jahrzehnte ein Sportteil auf allen Kanälen, der nicht nur zu Olympischen Spielen und Fußballweltmeisterschaften auf der Höhe ist, sondern unabhängig über Faszinierendes wie Abgründiges berichtet.
Dass CDU und SPD Wagenknecht in Thüringen und Brandenburg so weit entgegengekommen seien, sei verantwortungslos, sagt die Grünen-Politikerin. Der SPD-Politiker Roth sieht einen Bruch mit der Politik des Kanzlers.
Die „Süddeutsche Zeitung“ will ihre Lokalberichterstattung im Münchner Umland neu aufstellen. Dazu sollen Redaktionsbüros geschlossen werden. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben.
Einflussreiche deutsche Sinologen stehen in Bezug auf die Uiguren-Region auf Seiten der Kommunistischen Partei Chinas. Ein von ihnen herausgegebener Sammelband könnte für das Fach zum Lackmustest werden.
In München werden gleich drei Museen parallel saniert. In Dresden ist ein Essensanbieter insolvent gegangen, sodass einige Kindertagesstätten nun kein Essen mehr bekommen.
Nachdem führende Forschungsinstitute ihre Prognose für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr bereits gesenkt hatten, soll nun auch die Regierung ihre Erwartungen nach unten korrigiert haben. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.
Anders gehorcht er: Omri Boehms radikale Deutung des Isaak-Opfers lässt sich mit Forschungen zur politischen Theologie der hebräischen Bibel verknüpfen.
Die drei Spitzenpolitiker ernten Verständnis und Unverständnis für ihren Appell, mehr für eine diplomatische Lösung des Kriegs in der Ukraine zu tun.
Nach dem Aufruf, eine diplomatische Lösung des Kriegs in der Ukraine voranzutreiben, gibt es heftige Reaktionen. Von Verständnis bis Entsetzen ist alles dabei.
Die CDU reagiert zurückhaltend auf den Appell für mehr Diplomatie. Ganz anders Sahra Wagenknecht. Sie lobt die CDU-Politiker Kretschmer und Voigt und den Sozialdemokraten Woidke in der F.A.Z.
Vor mehr als 100 Jahren wurde die elitäre Vereinigung der Staatsrechtslehrer gegründet. Sie ist für Professoren aller politischen Richtungen offen. Nun will man sich von einem Mitglied distanzieren – wegen Nähe zur AfD.