„Sich ducken und verstecken ist keine Option“
Sechs Journalisten haben den ersten Georg-Stefan-Troller-Preis für ihren Kampf gegen Antisemitismus erhalten. Laudator Armin Laschet lobte ihren Mut. Und verurteilte Judenhass in den Reihen der Linken.
Einst waren die Grünen Radikalpazifisten, heute sind sie für Waffenlieferungen. Prinzipienverrat? Nein, Lernen aus Erfahrung. Schlüssel war eine Reise vor 30 Jahren.
Sechs Journalisten haben den ersten Georg-Stefan-Troller-Preis für ihren Kampf gegen Antisemitismus erhalten. Laudator Armin Laschet lobte ihren Mut. Und verurteilte Judenhass in den Reihen der Linken.
In Berlin wurden am Dienstagabend der Theodor-Wolff-Preis und der Wächterpreis vergeben. In der Festrede warnte der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen vor einem dreifachen Druck auf Journalisten.
Ein Verriss, ein Werbeslogan – und dann ein freundliches Treffen: Mit der Kritikerin Elke Heidenreich habe ich echte Buchmessen-Magie erlebt.
Elif Eralp ist aus der Roten Hilfe ausgetreten, wegen „teilweise anderer politischer Ansichten“. Welche, ließ die Partei offen. Was die Organisation vertritt, ist dagegen nachzulesen: Unterstützt wird, wer nichts bereut.
Was schulden wir uns gegenseitig denn? Eigentlich genau das, was man auf der Frankfurter Buchmesse dauernd höchst verdichtet mit dem Mitmensch erlebt, ganz simpel: Vernunft, Freundlichkeit, Respekt.
Ist es eine „postkoloniale Lüge“, wenn Israel unter dem Begriff des „Siedlerkolonialismus“ mit Australien und Rhodesien verglichen wird? Der deutschen öffentlichen Debatte fehlt der Bezug zur historischen Forschung.
Ein GRU-Offizier soll die versuchte Drohnenattacke auf ukrainische Flugzeuge organisiert haben. Er ist europäischen Geheimdiensten seit Langem bekannt.
Ermittler haben in unmittelbarer Nähe des Flughafens Leipzig eine weitere Drohne gefunden. Zudem sollen sie Rückstände einer hochexplosiven Substanz entdeckt haben. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
In den NS-Suchmasken von „Zeit“, „Spiegel“ und „Süddeutscher Zeitung“ bringt die KI noch manches durcheinander. Für den wissenschaftlichen Gebrauch muss nachgeschärft werden.
Ist es geboten, die Nacktszene mit Nastassja Kinski aus „Falsche Bewegung“ herauszuschneiden? Ohne ästhetischen Verlust wird schlecht möglich sein, was Wim Wenders jetzt zugesagt hat, denn der Film erzählt davon, wie einem Kind Unrecht geschieht.
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung wird 25. Die Feuilleton-Redaktion hat ein paar Sätze gesammelt, die im Jahr 2001, als alles begann, noch niemand verstanden hätte. Verstehen Sie sie heute?
Jürgen Habermas war nicht Vollender, sondern Abwickler der Kritischen Theorie. Ist es dann richtig, sein Starnberger Haus in einen diskursiven öffentlichen Denkraum umzuwidmen?
Jürgen Habermas überraschte in seinen letzten Lebensjahren mit Kritik an der westlichen Ukrainepolitik. Dabei stand er an der Seite Kiews – und forderte Gespräche mit dem Kreml.
Über Jahrzehnte war Luis Murschetz Stammkarikaturist der „Süddeutschen Zeitung“ und der „Zeit“. Mit seinem „Maulwurf Grabowski“ wurde er international bekannt. Nun ist er im Alter von neunzig Jahren gestorben.
Überraschung: Die Outfits der deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen sind hässlich und die Kommentare verheerend, mal wieder. Wieso kann man es mit Mode in diesem Land einfach niemandem recht machen?
Die Staatsanwaltschaft auf Mallorca will acht Mitglieder eines Münsteraner Kegelklubs sieben Jahre ins Gefängnis schicken. Das berichtet die „SZ“. Ihnen wird vorgeworfen, am Ballermann 2022 mit Zigarettenkippen einen Brand verursacht zu haben.
Vor 30 Jahren erschien Peter Handkes „Winterliche Reise“ nach Serbien. Was heute die Neuen Rechten prägt, war damals schon alles da: Die Entwertung von Analyse zugunsten des Affekts, gepaart mit passiv-aggressiver Opferhaltung.
Ist den Münchnern mit ihrer Eisbachwelle auch der Verstand abhandengekommen? Eine Bürgermeisterin ärgert sich über einen Feuerwehreinsatz. Und eine Zeitung verkauft Leichtsinn als Liberalität.
Nach 18 Jahren an der Redaktionsspitze verlässt der Ko-Chefredakteur Wolfgang Krach die „Süddeutsche Zeitung“. Die Differenzen mit den Gesellschaftern des Blattes waren offenbar unüberwindlich.
Das Wichtigste für Sie an diesem Dienstag: Der Streit über das Rentenpaket belastet die Koalition. In Berlin geht es um Verteidigung und um digitale Souveränität. Und der deutsche Außenminister setzt seine Westbalkanreise fort. Der F.A.Z. Newsletter.
Welches Essen ist links, welches Essen ist rechts? Warum sich politische Fragen in Frankreich immer wieder auf dem Teller verdichten, erklärt Nadia Pantel in dieser Folge des Bücher-Podcasts.
Im nordrhein-westfälische AfD-Landesverband kämpfen zwei Lager um den Umgang mit einem umstrittenen Landtagsabgeordneten. Nun schaltet sich der Bundesvorstand ein.
Der populäre Bezahldienst war vorübergehend gestört. Zahlungen kamen teils nicht an. Welche Folgen und Nachwirkungen hat das für Händler und Kunden, die Paypal nutzen?
Ein Sicherheitssystem von Paypal war ausgefallen und schickte Abbuchungen ungeprüft an Banken weiter. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband bestätigt den Vorfall. Inzwischen sind die Probleme behoben.
1860 München wollte Investor endlich loswerden. Daraus wird überraschend nun wohl doch nichts, wie verschiedene Medien berichten. Der verkündete Verkauf platzt offenbar. Was ist da schon wieder los?
Die Südwestdeutsche Medienholding will ihre Regionalzeitungen in Baden-Württemberg an die Neue Pressegesellschaft in Ulm verkaufen. Nun stimmte das Bundeskartellamt zu – unter Kritik.
Er brachte das Kunststück fertig, mit seiner Sprachkritik sympathisch daherzukommen. Nun ist der Autor Hermann Unterstöger gestorben.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht die „Korridore des Sagbaren“ verengt. Solange eine linksliberale Mainstreamzeitung so etwas noch druckt, kann es so schlimm um die Meinungsvielfalt aber nicht bestellt sein.
Die „SZ“ reduziert ihre Regionalberichterstattung. Standorte werden geschlossen, Büroflächen verkleinert und weniger Aufträge an freie Mitarbeiter vergeben. Derweil steht die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) vor einem Umbruch.
Der Verein „Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e. V.“ soll die russisch gesteuerten Volksrepubliken im Donbass mit Spendengeldern unterstützt haben.
Der nächste Kanzleramtschef und der künftige Innenminister versprechen mehr Kontrollen und Zurückweisungen an den Grenzen. Die Gewerkschaft der Polizei will dafür mehr Beamte und aus Polen kommt ein Warnung.
Der Würzburger Historiker Benjamin Hasselhorn schmiedete in neurechter Gesellschaft Schlachtpläne für den Kampf um die Seele der Deutschen. Heute schwiege er lieber darüber. Dass Studenten auf korrekte Autorenangaben Wert legen, soll Rufmord sein.
Der Publizist Wolfram Weimer wird Kulturstaatsminister. Sein Begriff von Kultur und sein Geschichtsverständnis weisen darauf hin, dass er der falsche Mann am falschen Platz ist. Um es gelinde zu sagen.
Medienberichten zufolge soll der Journalist und Verleger Wolfram Weimer neuer Kulturstaatsminister werden. Er war Gründer des Magazins „Cicero“ und unter anderem Chefredakteur der „Welt“ und der „Berliner Morgenpost“.
Vergangene Woche verunglückte eine Surferin an der Münchner Eisbachwelle und erlitt schwere Verletzungen. Nun ist die 33-Jährige gestorben. Sie war keine Anfängerin, sondern eine erfahrene Surferin.
Eine frühere Spitzenbeamtin legt dar, wie Verwaltungen in Deutschland bürgernäher organisiert werden können. Aus dem Dilemma aller Pläne zum Bürokratieabbau weist sie jedoch keinen Ausweg.