Sie war Alice Springs
Sie war Helmut Newtons Muse, Kuratorin, Ehefrau, Partnerin auf Augenhöhe: Zum Tod der Fotografin June Newton.
Sie war Helmut Newtons Muse, Kuratorin, Ehefrau, Partnerin auf Augenhöhe: Zum Tod der Fotografin June Newton.
Oskar Roehler hat einen Film über Rainer Werner Fassbinder gemacht, mit dem niemand gerechnet hätte: „Enfant Terrible“ ist eine Hommage voller Hingabe und ohne Rücksicht.
Rainer Werner Fassbinder ist ein Mythos des deutschen Kinos. Oskar Roehlers Film „Enfant terrible“ stellt ihn vom Kopf auf die Füße. Er zeigt einen Regisseur, der seine Schauspieler skrupellos ausbeutete – und berühmt machte.
Vom Film zurück ins Theater: Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ ist mit herausragenden Darstellerinnen am Staatstheater Mainz zu sehen.
Fassbinder hat noch nach seinem Tod eine wahre Flut von Veröffentlichungen provoziert. Ein neuer Bildband lädt zum Herumlungern in den Erinnerungen ein.
Fassbinder machte sie zum Star, Loriot weckte ihre humoristische Seite: Die Schauspielerin Irm Hermann stand mehr als fünfzig Jahre vor der Kamera und auf der Bühne. Nun ist sie, eine der Großen des deutschen Films, in Berlin gestorben.
Irm Hermann war eine der Musen von Rainer Werner Fassbinder und spielte an der Seite von Klaus Kinski und Katja Riemann. Jetzt ist sie im Alter von 77 Jahren gestorben.
Mit Artur Brauner ist nun einer der prägendsten Produzenten des deutschen Kinos gestorben. Welche Stellung nehmen seine „Filme gegen das Vergessen“ im deutschen Nachkriegskino ein? Ein Gastbeitrag.
Sie ist Single, meist kinderlos, folgt ihrer eigenen Lust, hat magische Kräfte – und macht Männern Angst: Die Mode entdeckt eine besondere Frauenfigur wieder. Ganz ohne Besen.
Sechs Frankfurter Museumsaufseher erzählen, welches Ausstellungstück ihnen am meisten bedeutet und warum. Sie berichten auch von Kollegen, die nicht mehr als den Mindestlohn erhalten, von schüchternen und von penetranten Besuchern.
Was ist da los? Ganz Paris wartet auf DAU, das Großkunstwerk von Ilya Khrzhanovsky. Gestern wurde die Weltpremiere des Spektakels erst einmal abgeblasen. Zugleich wird Protest laut.
In Paris probt man für die Premiere des Kunstprojekts „DAU“, das in Berlin nicht zur Aufführung kommen konnte. Ausgewiesene Künstler und Wissenschaftler sind eingebunden. Was erwartet die Besucher?
Die Alten lassen den Jungen keine Chance: In der französischen Serie „Ad Vitam“ geht es um den Fluch ewigen Lebens. Das klingt nach Science-Fiction, ist aber ein packender, gegenwärtiger Gesellschaftsthriller.
Barbara Baum ist eine der berühmtesten Kostümbildnerinnen des internationalen Films. In einer großartigen Ausstellung lässt das Deutsche Filmmuseum jetzt ihr Lebenswerk sehen und erfühlen.
In Christian Petzolds „Transit“ ist der Faden zwischen Einst und Jetzt zum Zerreißen gespannt. Für „Eva“ hat Benoît Jacquot eine interessante und eine fatale Idee. Cédric Kahns „La prière“ führt zu einem unverhofften Wiedersehen.
Es hätte eine würdige Abschiedsvorstellung werden können: Ein letztes Mal suchen Eva Mattes und Sebastian Bezzel im Bodensee- „Tatort“ den Mörder. Entscheidende Fragen klären sie nicht.
Fassbinder, Schlöndorff, Kubrick: Barbara Baum hat mehr als 70 Mal Filmen ein Kleid gegeben. Jetzt hat die Kostümbildnerin ihr Archiv und Kostüme dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt überlassen.
Rainer Werner Fassbinder war der wichtigste Regisseur der alten Bundesrepublik. Eine Berliner Ausstellung versucht, ihn noch einmal in die Gegenwart zu holen.
Sein Markenzeichen war die markante Nase. Sie ließ ihn herb und streng wirken. Dabei hatte Gottfried John enormen Charme und komödiantische Qualitäten. Dank „Goldeneye“ wurde er zum internationalen Star. Im Alter von 72 Jahren ist er nun in München gestorben.
Heilig ist der Einzelne: Der Historienwestern „The Cut“ von Fatih hat den Völkermord an den Armeniern zum Hintergrund. Jetzt war beim Filmfestival in Venedig Premiere.
Da liegt was in der Luft: Der Duft erobert den Raum. Kein Wunder, denn er hat den direktesten Draht zu unseren Emotionen und Erinnerungen.
Vom Träumen, vom Alter, von Hollywood, Zorneding und Berlin. Und was Sie in Hanna Schygullas Handtasche vielleicht auch nicht unbedingt vermutet hätten.
Über 40 Jahre nach dem Dreh kommt „Baal“ in die Kinos. Ausgerechnet der brave Volker Schlöndorff zeigt uns damit, was am Neuen Deutschen Film so betörend war und ist.
In ihrer Autobiographie macht Hanna Schygulla kein Geheimnis aus ihrem Leben - und bleibt eine geheimnisvolle Frau. „Wach auf und träume“ ist ein hinreißendes Buch über die Sorge für sich selbst und für andere.
Aber es sind nicht nur ihre runden Schultern, die verführen, auch ihre Stimme hat es in sich: Zum siebzigsten Geburtstag der großen Schauspielerin Hanna Schygulla.
Das ist schon sehr lustig. Da hat es über Monate und Wochen einen der langweiligsten Wahlkämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik gegeben.
Am Buchmesse-Stand der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) werden ab 9. Oktober 2013 die Stars der Literaturszene zu Gast sein. Unter ihnen auch zwei, die für den diesjährigen Deutschen Buchpreis nominiert sind: Clemens Meyer und Terézia Mora. Die F.A.Z.-Literaturbeilage erscheint bereits am Samstag, 5. Oktober 2013 mit Rezensionen zu den wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes. Ein Fortsetzungsroman von Iris Hanika wird in der Buchmessezeitung der F.A.Z. erscheinen, die täglich auf dem Messegelände und in Frankfurter Hotels kostenfrei verteilt wird.
Wo er ging und stand, hat Rainer Werner Fassbinder sich Notizen gemacht. Das dokumentiert demnächst eine Ausstellung im Filmmuseum.
Der Schauspieler Klaus Kinski hatte zwei Töchter. Die eine, Pola, missbrauchte er. Die andere, Nastassja, ließ er von Regisseuren wie Wim Wenders als Verführerin inszenieren.
Ein Besuch in Rom bei Peter Berling, der Filme produzierte, in Filmen spielte und heute historische Romane schreibt. Ein Gespräch über Fassbinder, Brigitte Bardot und die Frage, wie man leben soll.
Shakespeares König vergnügt sich mit dem Handy und auch Fassbinders Maria hat gute Laune: Am Bochumer Schauspielhaus beginnt die Saison mit „Richard III.“ und „Die Ehe der Maria Braun“.
Das Stück blieb liegen, verschwand im Archiv und wurde vergessen: Fast fünf Jahre nach dem Tod des großen Theatermanns wurde George Taboris „Abendschau“ bei den Ruhrfestspielen uraufgeführt.
Peter Handke hat ihn für das Theater, Wim Wenders hat ihn für das Kino entdeckt. Aber in den letzten zwanzig Jahren war er vor allem im Fernsehen zu sehen. Annäherung an einen Lieblingsschauspieler.
Wer im Glashaus sitzt, darf ruhig mit Frauen werfen: Martin Kusej inszeniert „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder im Münchner Marstall.
Auch Putin findet sich hier wieder. In seinem Spielfilm „Faust“ macht Regisseur Alexander Sokurow aus Goethes Nationaldrama das Drama einer Kultur.
Anderthalb Jahre dauerte der Umbau des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt. Zur Wiedereröffnung am kommenden Wochenende hat der Fotograf Jim Rakete dem Haus eine Porträtgalerie des Kinos geschenkt.