Architektur :
Duftraum statt Duftbaum

Von
Anja Martin
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Soll auch der Nase Freude machen: Im Swissôtel will man mit dem Holz der Zirbelkiefer die Gäste betören - und an die Schweiz erinnern.
Soll auch der Nase Freude machen: Im Swissôtel will man mit dem Holz der Zirbelkiefer die Gäste betören - und an die Schweiz erinnern.Unternehmen

Da liegt was in der Luft: Der Duft erobert den Raum. Kein Wunder, denn er hat den direktesten Draht zu unseren Emotionen und Erinnerungen.

Das Hotel Bogota in Berlin, es ist Geschichte. Nicht aber sein Duft. Der liegt hier und da noch in der Luft - mal in der Staatsoper, mal im Supermarkt, dann wieder in der S-Bahn. Ganz egal. Auch andernorts. In Paris etwa oder in Hinterzarten, vielleicht in Auckland. So genau kann man das nicht wissen. Denn Stefanie Hanssen hat den Geist des Künstlerhotels in Flaschen gebannt, genauer: in Flakons. Und der dürfte weit gekommen sein, denn er avancierte zu einem der Bestseller ihrer Berliner Duftwerkstatt „Frau Tonis Parfum“.

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