Wird im Konzert bald nicht mehr gehustet?
Endlich: Ein neues Bonbon soll gegen das aufdringliche Husten in Konzertsälen helfen. Wenn es wirkt, würde es ein sehr altes Problem lösen. Oder würde es uns ein Stück Musikkultur nehmen?
Die Saisoneröffnung der Berliner Philharmoniker wurde von einem Thema beherrscht – der anstehenden Sanierung der Philharmonie. Bislang hat das Orchester kein Ausweichquartier.
Endlich: Ein neues Bonbon soll gegen das aufdringliche Husten in Konzertsälen helfen. Wenn es wirkt, würde es ein sehr altes Problem lösen. Oder würde es uns ein Stück Musikkultur nehmen?
Verheißungsvoll beginnen Kirill Petrenko und Kirill Serebrennikow mit Richard Wagners „Rheingold“ die Osterfestspiele Salzburg. Nur dass Christian Gerhaher den Wotan singt, bleibt rätselhaft. Umso mehr glänzt Konstantin Krimmel in Haydns „Schöpfung“.
Raphaël Pichon geht für sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern sofort in die Vollen und wählt das meistaufgeführte Werk der großen Chorliteratur: Bachs h-Moll-Messe.
Nahezu ideal: Mit 84 Jahren debütiert der Dirigent Jordi Savall bei den Berliner Philharmonikern. Der Spezialist für Alte Musik zeigt sich nicht als Dogmatiker, sondern bringt das Orchester bei Mozart zum Blühen.
Deutsche Nachkriegskunst +++ Merz und Putin +++ Debatte um Reformen +++ Gillamoos-Volksfest +++ Ali Mitgutsch +++ Berliner Philharmoniker
Weltrang hält man nicht, wenn man sich ausruht, weil man glaubt zu wissen, wie die Musik geht. Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker zeigen zur Saisoneröffnung mit Schumann und Brahms, was orchestrale Spitzenklasse ist.
Die Reaktionen der Jugend auf abstrakte Kunst im Jahr 1945 waren enttäuschend. Was bedeutete Gegenwartskunst in diesem Jahr? Die ersten Ausstellungen moderner Malerei lassen tief in die Abgründe zuvor blicken.
Pamela Rosenberg kennt als Intendantin der Oper San Francisco und der Berliner Philharmoniker die Alte und die Neue Welt. Ihr ist klar: Amerika hat es nicht besser. Heute wird sie achtzig.
„Herbert von Karajan – Live in Berlin“ ist eine vorbildlich durch Peter Uehling kommentierte Edition auf 24 CDs mit Aufnahmen der Jahre 1953 bis 1969. Man begreift, warum auch Adorno den Dirigenten bewunderte.
Ein großer Abend: Kirill Petrenko stellt in Berlin „Francesca da Rimini“ von Sergej Rachmaninow vor. Das Stück beschreibt zwei Aspekte der Schwerelosigkeit.
Neugier und Unbefangenheit treiben ihn an, sorgen aber auch manchmal für Missverständnisse: Der Dirigent Sir Simon Rattle bekommt den Ernst-von-Siemens-Musikpreis und wird 70 Jahre alt.
In der Frankfurter Alten Oper hat Chefdirigent Kirill Petrenko mit den Berliner Philharmonikern Bruckners fünfte Sinfonie schonungslos analytisch interpretiert und so in die Abgründe der Seele blicken lassen.
Herbert von Karajan wurde 1955 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und blieb es bis zu seinem Tod 1989. Seine Karriere spiegelt das Wirtschaftswunder, an das die Westdeutschen weiter glaubten, als härtere Tage kamen. Er trieb die industrielle Verwertung der Musik voran, ohne die Kritik arbeitslos zu machen.
Der südkoreanische Pianist Seong-Jin Cho vermisst die Küche seiner Heimat. Er liest ein Buch über Testosteron. Und ihn nervt der Lärm und Verspätungen der Deutschen Bahn.
Überraschend und anders als in vielen bisherigen Interpretationen: Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker eröffnen die neue Saison mit Bruckners fünfter Sinfonie.
Gera bot dem Kiewer Symphonieorchester Schutz in Zeiten des Krieges, kann dessen Aufenthalt aber nicht mehr finanzieren. Nun will das rheinische Monheim einspringen. Doch es gibt Grund zur Skepsis.
Fünf Abende, fünf Pianisten, kein Schnickschnack: Eine Begegnung Barnaby Weiler, der im Alleingang und mit viel Leidenschaft die Klassiklandschaft bereichert.
Als Fokus-Künstlerin zeigt die Violinistin Hilary Hahn in Frankfurt Facetten, zudem können etwa die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden Saison-Höhepunkte setzen.
Der Flötist Emmanuel Pahud ist der Solist im 1822-Neujahrskonzert in der Frankfurter Alten Oper. Er stellt mit der Jungen Deutschen Philharmonie Matthias Pintschers klanglich reizvolles Stück „Transir“ vor.
Viele musikalische Institutionen haben den 150. Geburtstag von Max Reger übersehen, die Berliner würdigten den Jubilar mit dessen Mozart-Variationen in aller Sensibilität.
Die Berliner Philharmoniker beginnen ihre Fernost-Tournee in Frankfurt. Der Geiger Philipp Bohnen verrät, was es für das Orchester mit Reger und Strauss auf sich hat.
Im Herbst geben sich in Frankfurt international gefragte Klangkörper ein Stelldichein. Das Spektrum reicht von den Wiener Philharmonikern bis zum Orchestre Philharmonique de Radio France.
Während Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker Neid auf das Eheleben von Richard Strauss wecken, lassen das Concertgebouworchester und Iván Fischer beim Musikfest Berlin Gustav Mahlers Postkarten-Idyllen in Albträume kippen.
Seit Simon Rattles 50. Geburtstag spielen Wiener und Berliner Philharmoniker im Kammerensemble zusammen. Perfekt, wie jetzt mit Rudolf Buchbinder in Frankfurt.
Die Osterfestspiele in Baden-Baden halten mit Händel und Strauss rauschhaft die Zeit an. Dabei glänzen vor allem Emanuelle Haïm und Vineta Sareika-Völkner.
Bei den Osterfestspielen Salzburg beweisen Andris Nelsons und das Gewandhausorchester Leipzig mit Musik von Brahms, Schumann und Thierry Escaich, dass sie mehr als Lückenbüßer für die Berliner Philharmoniker sein könnten.
Musikalisch ein Großereignis, szenisch ein heikler Balanceakt: Wagners „Tannhäuser“ bleibt bei den Salzburger Osterfestspielen allzu oft mager und formelhaft.
Ein musikalisches Genie stolpert über die eigene Maßlosigkeit und Macht – so etwas kennt man, aber im Filmdrama „Tár“ von Todd Field ist das Genie eine Frau.
Der Pianist Bertrand Chamayou und der Geiger Augustin Hadelich glänzen bei der neuen Biennale der Berliner Philharmoniker für moderne Musik. Sie will György Ligeti feiern und tritt doch recht mutlos auf.
Klassik verkauft sich nach wie vor stark auf CD & Co. Doch spezialisierte Streamingdienste gibt es ebenso wie digitale Konzerte. Das Label Deutsche Grammophon versucht sich nun mit einer eigenen Plattform.
Vor dem Aufbruch zu ihrer USA-Tournee waren die Berliner Philharmoniker in Frankfurt zu Gast: mit Mahlers Siebter, die Chefdirigent Kirill Petrenko im wahrsten Sinne strahlen ließ.
Im Sitzen, aber voller Leben und Leidenschaft: Der 95 Jahre alte Herbert Blomstedt dirigiert die Berliner Philharmoniker bei Beethovens siebter Symphonie. Sie entwickelt unter seinen Händen eine zauberhafte Leuchtkraft.
Von den Berliner Philharmonikern bis zu den Bamberger Symphonikern, von Anne-Sophie Mutter bis Mitsuko Uchida: Das Klassik-Programm in Frankfurts Konzerthaus ist denkbar hochkarätig.
Während die Musik von Peter Tschaikowsky in unseren Nachbarländern bereits Teilverboten unterliegt, halten die Osterfestspiele Baden-Baden an ihr fest. Der Dirigent Kirill Petrenko bringt sie zum Strahlen.
Beim Carl-Nielsen-Wettbewerb zeigten sich Nachwuchstalente aus der Ukraine besonders stark. Zu den Siegern gehören aber auch ein Este und ein Italiener.
Die Wiener und Berliner Philharmoniker sind zu Gast, das Concertgebouworkest, dazu Thielemann, Petrenko und Gardiner.