Der große Junge, leicht, charmant und prickelnd
Fasziniert vom Augenblick, frei fürs Abenteuer und schlagfertig obendrein: Dem Dirigenten und Lebenskünstler Simon Rattle zum sechzigsten Geburtstag.
Fasziniert vom Augenblick, frei fürs Abenteuer und schlagfertig obendrein: Dem Dirigenten und Lebenskünstler Simon Rattle zum sechzigsten Geburtstag.
Tut gut, mal wieder in die junge alte deutsche Hauptstadt zu fahren. Sofort wird der Mensch optimistisch, er begreift: Die Zentralperspektive hat Vorteile.
Claudio Abbados Rückkehr an das Pult der Berliner Philharmoniker glich einmal mehr einem Triumphzug. Diesmal durchgeistigte der frühere Chefdirigent Mendelssohns Musik zum „Sommernachtstraum“ und die „Symphonie fantastique“ von Berlioz.
Elegant durchdeklinierte „Zauberflöte“ mit Regiewackler: Die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle eröffnen mit Mozart die Osterfestspiele Baden-Baden.
Szenische Impulse gehen von den Salzburger Osterfestspielen selten aus. Was Regisseur und Ausstatter zum Einstand des neuen künstlerischen Leiters Christian Thielemann bei Wagners „Parsifal“ ablieferten, gibt jedoch Anlass zu Befürchtungen.
Sir Simon Rattle, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, hat seinen Rücktritt angekündigt. Jetzt spricht er über die Gründe. Einer davon: Er möchte auf keinen Fall sein „letztes Kapitel“ erleben mit diesem Orchester.
Im Jahr 2018 will Simon Rattle den Chefposten bei den Berliner Philharmonikern räumen. Die frühe Ankündigung ist freundlich: Nun hat man viel Zeit zum Nachdenken.
Das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker mit Simon Rattle und Cecilia Bartoli ist ein buntes Häppchenprogramm - süffig, farbenfroh und ein absoluter Hochgenuss.
Nein, von „gefühlvoller Jauche“ oder „Musik für den Unterleib“ liest man in Deutschland nichts mehr, wenn es um Sergej Rachmaninow geht.
Das Festival d’Aix startet neu mit Mozart, Charpentier und George Benjamin. Während Brunels Figaro von Heute nur wenig inspiriert, überzeugen letztere als energetisch und modern.
Alle lieben den warmen Ton des Cellos, auch der Waldhornist Klaus Wallendorf. Deshalb hat er ein anekdotenreiches Buch geschrieben, eine Hommage an die Cellisten der Berliner Philharmoniker. Dabei mag er Anekdoten gar nicht.
Der erzieherische Siegeszug des modernen Tanzes gipfelt in der Berliner Arena Treptow: Dort führte das Tanzprojekt von Sasha Waltz mit 120 Jugendlichen eine fulminante „Carmen“ auf.
Die Osterfestspiele in Salzburg wollen ihr elitäres Image abschütteln. Bizets „Carmen“ wäre dafür der richtige Stoff. Simon Rattle jedoch handhabt ihn ohne Bühnengespür.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zeigt einen historischen Moment: Unter Leitung von Sir Simon Rattle griffen die Berliner Philharmoniker zu einem bislang als Klangkörper unterschätzten Instrument. Sie nahmen die F.A.Z. zur Hand - nicht weniger virtuos als sonst Geigen und Trompeten.Damit diese historische Aufführung für die Nachwelt erhalten bleibt, erscheint sie als neuestes Motiv in der legendären F.A.Z.-Kampagne.Nach Michael Schumacher und Till Brönner setzt die F.A.Z. Damit einen weiteren glanzvollen Höhepunkt in der Klugen-Kopf-Kampagne.
Vielleicht hat Sir Simon recht, der Chef der Berliner Philharmoniker, obwohl er sich selbst dabei noch ausschließen muss: Ein Dirigent werde gut im Alter von etwa sechzig Jahren. Und manche werden zum Magier, wenn sie kurz vor oder ...
Kurt Sanderling gehört in die Riege der großen Dirigenten des zwanzigsten Jahrhunderts. Jetzt ist er im Alter von 98 Jahren gestorben.
Mit seinen Sinfonien der mittleren Schaffenszeit hat Gustav Mahler sich nicht nur von der Sphäre der Volkstümlichkeit und damit dem Vorbild der Wunderhorn-Lieder abgewandt, sondern seine Ausdrucksmittel bei gleichzeitiger Intensivierung des sinfonischen Satzes gesteigert.
Wenn die Festspiele sich ihrem Ende nähern, erscheinen die Berliner Philharmoniker mit ihrem Chefdirigenten. Das hat Tradition. Simon Rattle dirigierte zwei Riesenstücke: am ersten Abend Mahlers Siebte Symphonie, am zweiten Bruckners unvollendete Neunte.
Das Medienecho täuscht: Die Salzburger Festspiele bestehen nicht nur aus spektakulären Opernaufführungen. Ebenso wichtig sind die vielen Konzerte, in diesem Jahr rund siebzig: Wiener Philharmoniker, Berliner Philharmoniker, Gastorchester, ...
Keine Karten mehrDas Konzert der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle am Freitag, 2. September, in der Alten Oper Frankfurt ist ausverkauft.des.