Abschiebungen aus Griechenland :
Menschenverachtend - oder doch erlaubt?

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Flüchtlinge warten am 10. März im griechischen Grenzort Idomeni auf die Essensausgabe
Flüchtlinge warten am 10. März im griechischen Grenzort Idomeni auf die EssensausgabeReuters

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra’ad al-Hussein, aber auch „Pro Asyl“ haben den Plan der EU und der Türkei zur Rückführung von Flüchtlingen aus Griechenland als völkerrechtswidrig kritisiert. Haben sie recht?

Menschenverachtend - so lautet das Verdikt von „Pro Asyl“ zum EU-Türkei-Kompromiss. „Damit wird das Leben eines Eritreers, der vor dem Militärregime flieht, oder das Leben eines aus dem Irak oder Afghanistan Fliehenden gegen das Leben eines Syrers ausgespielt. Nicht nur Syrer sind Flüchtlinge.“ Jetzt solle die Herkunft bestimmen, ob ein Mensch Schutz findet. Nach Ansicht der Organisation ist der türkische Vorschlag das „Aus“ für das individuelle Asylrecht und ein „Bruch“ der Europäischen Menschenrechtskonvention.

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