Wahl in Wien : Rekord-Ergebnis für Rechtspopulisten – aber Ziel verfehlt

Bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt erzielt die rechtspopulistische FPÖ ihr historisch bestes Ergebnis – scheitert aber am Projekt Machtwechsel. Den Bürgermeister wird trotz Verlusten eine andere Partei stellen.
Bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt Wien hat die seit 70 Jahren regierende Partei SPÖ zwar deutliche Verluste erlitten, kann aber weiterhin den Bürgermeister stellen. Das im Wahlkampf, in Umfragen und auch noch in ersten Prognosen vorhergesagte Kopf-an-Kopf-Duell des sozialdemokratischen Amtsinhabers Michael Häupl mit dem Vorsitzenden der rechtspopulistischen FPÖ, Heinz-Christian Strache, blieb am Sonntag aus. Die FPÖ konnte zwar deutliche Zugewinne verzeichnen und erhielt nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 32,3 Prozent der Stimmen (plus 6,5 Prozentpunkte). Die SPÖ blieb aber mit 39,4 Prozent (minus 4,9 Prozentpunkte) stärkste Partei.





