Türkei und PKK : Droht ein Ende der Friedensgespräche?

Wegen der Untätigkeit der Türkei im Kampf gegen die Terrormiliz IS im kurdischen Kobane spricht die PKK von einem Abbruch des Dialogs und droht damit, zum bewaffneten Kampf zurückzukehren. Doch ein Rückfall in alte Zeiten ist kaum vorstellbar.
Am vergangenen Wochenende hat Cemil Bayik, einer der Führer der PKK, von seinem Hauptquartier in den Kandilbergen in Irakisch-Kurdistan gedroht, die „Friedensgespräche“ mit der türkischen Regierung, die mit Rückschlägen seit 2005 geführt werden, abzubrechen und zum bewaffneten Kampf zurückzukehren. Denn ein Massaker, das in Kobane wegen der türkischen Untätigkeit drohe, sei kein geeigneter Rahmen, um diese Gespräche fortzusetzen.





