Frauenquote : Juncker will mehr Frauen in der EU-Kommission

Soll Berlin neben Oettinger auch eine Frau vorschlagen? Weiblicher und effizienter soll die Behörde werden, fordert ihr designierter Präsident. Doch die Mitgliedsstaaten wollen dabei bislang noch nicht mitspielen.
Der designierte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat seinen Anspruch an die nächste Kommission klar formuliert: Sie soll effizienter arbeiten und weiblicher sein. Eine Frauenquote von 40 Prozent strebt der Luxemburger an. Nicht zuletzt deshalb hat er die Regierungen der 28 EU-Mitgliedstaaten aufgefordert, nicht nur wie bisher einen Kandidaten, sondern möglichst zwei, drei Kandidat(-inn)en für die EU-Kommission zu benennen. Aus diesen will Juncker dann nach der Bestätigung durch das Europaparlament am 15. Juli seine „Regierungsmannschaft“ zusammenstellen und der Kommission dabei zugleich eine neue Struktur und Hierarchie geben.



