FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Autostandort Ungarn :
Mit BMW zur Hochburg für Elektroautos

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Batterien statt Motoren: Mitarbeiter von BMW im Pilotwerk Parsdorf.
Batterien statt Motoren: Mitarbeiter von BMW im Pilotwerk Parsdorf.BMW Group

Jahrzehntelang schaffte es Ungarn nicht, neue Autofabriken anzusiedeln. Doch nun gelingt dem Land der Sprung ins Elektrozeitalter. Dabei spielt der Luxusauto-Hersteller aus München eine Rolle – aber auch die Konkurrenz aus China.

Die neuen Elektromodelle von BMW, zuerst das SUV iX3, später die Elektroversion der Mittelklasse-Serie 3, bieten Ungarn die Chance, als Produktionsstandort für Autos zu wachsen, und dabei noch mit zukunftsträchtigen Produkten. Mit BMW, BYD, Batteriezellenfertigung und Rohstofflieferanten entsteht in Ungarn gerade ein neuer Cluster rund um das Elektroauto. Das Land, das bisher in der Autobranche anderen Osteuropäern hinterherlief, könnte diese nun bei E-Autos überholen, während die anderen noch viel mehr auf Verbrennerautos festgelegt sind. Begünstigt wird diese Strategie durch die besonderen China-Kontakte des rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Orbán. Der nimmt damit aber andererseits in der EU eine umstrittene und mitunter riskante Sonderrolle ein.

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