FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Landtagswahl in Niedersachsen :
Wie die Energiedebatte den Wahlkampf bestimmt

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Bloß nicht in den Bundesstrudel geraten: Ministerpräsident Stephan Weil bei einer Wahlkampfveranstaltung der SPD Ende August in Emden
Bloß nicht in den Bundesstrudel geraten: Ministerpräsident Stephan Weil bei einer Wahlkampfveranstaltung der SPD Ende August in Emdendpa

Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen ist die Energieversorgung das Thema Nummer eins. Doch gerade hier sind die Grünen besonders links – und kaum zu Kompromissen bereit.

Der niedersächsische Mi­nisterpräsident Stephan Weil erzählt gerne, dass sich sein Bundesland auf dem Weg zum „Energieland Nummer eins“ befinde. Zumindest beim Debattieren über die Energiepolitik hat das norddeutsche Bundesland diesen Spitzenplatz schon erklommen: Nirgendwo sonst in Deutschland wird so verbissen gestritten wie hier, über Atomkraftwerke, das geplante Endlager Gorleben, den Schacht Konrad, das Fracking in der Heide, die Erdgasförderung in der Nordsee oder die LNG-Terminals an der Küste, die seit Jahrzehnten geplant sind, aber erst jetzt im Eiltempo gebaut werden.

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