Armut im Nordosten : Wer dorthin kommt, „dem geht der Arsch auf Grundeis“

Mecklenburg-Vorpommern ist eines der ärmsten Bundesländer. Die SPD setzt im Wahlkampf auf das Thema. Andere helfen lieber.
Für einen Beutel mit ein paar Kartoffeln und Möhren stellen sie sich in eine lange Schlange. Es sind viele Leute, langsam rücken sie in die Petruskirche in Schwerin vor. Drinnen gibt es die Beutel. Je einen pro Person im Haushalt. Unter den Besuchern der „Tafel“ sind viele Migranten, hauptsächlich Ukrainer und Russen, aber auch viele Deutsche. Neunzig Prozent derjenigen, die herkommen, sind von Altersarmut betroffen, sagt Marcus Wergin. Er ist Sozialarbeiter in der evangelischen Petrusgemeinde. Ein resoluter Mann mit kurzen grauen Haaren und schwarzem T-Shirt.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.


