Armut im Nordosten :
Wer dorthin kommt, „dem geht der Arsch auf Grundeis“

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„Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig“: Essensausgabe bei der „Tafel“ der Petrusgemeinde in Schwerin
„Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig“: Essensausgabe bei der „Tafel“ der Petrusgemeinde in SchwerinDaniel Pilar

Mecklenburg-Vorpommern ist eines der ärmsten Bundesländer. Die SPD setzt im Wahlkampf auf das Thema. Andere helfen lieber.

Für einen Beutel mit ein paar Kartoffeln und Möhren stellen sie sich in eine lange Schlange. Es sind viele Leute, langsam rücken sie in die Petruskirche in Schwerin vor. Drinnen gibt es die Beutel. Je einen pro Person im Haushalt. Unter den Besuchern der „Tafel“ sind viele Migranten, hauptsächlich Ukrainer und Russen, aber auch viele Deutsche. Neunzig Prozent derjenigen, die herkommen, sind von Altersarmut betroffen, sagt Marcus Wergin. Er ist Sozialarbeiter in der evangelischen Petrusgemeinde. Ein resoluter Mann mit kurzen grauen Haaren und schwarzem T-Shirt.

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