Landtagswahl Brandenburg : Hoch gepokert und gewonnen

Der SPD gelingt es auf den letzten Metern, an der AfD vorbeizuziehen. Ministerpräsident Dietmar Woidke freut sich – aber noch brauche man die „Euphoriebremse“, sagt er. Bei der CDU gibt es Frustbier.
Die SPD jubelt mit Verzögerung. Punkt 18 Uhr hakt die Fernsehübertragung. Der Bildschirm bleibt schwarz, die Gäste der Potsdamer Wahlparty schauen umso konzentrierter auf ihre Handys. Da lesen sie die ersten Prognosen: Und dann bricht Jubel aus, erst in einem Grüppchen, dann im nächsten, dann im ganzen Hof. Die SPD liegt knapp vor der AfD, die ersten Zahlen sehen sie bei rund 31 Prozent, die AfD bei 30. Menschen umarmen einander, erheben ihre Biergläser zu einem erleichterten Prosit.
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