TV-Debatte in Amerika :
Jeb Bush und Donald Trump sind entzaubert

Von
Winand von Petersdorff, Washington
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Sorgenvolle Gesichter auch in der Pause: Die Wettbewerber Jeb Bush (l.) und Donald Trump
Sorgenvolle Gesichter auch in der Pause: Die Wettbewerber Jeb Bush (l.) und Donald TrumpAFP

In der dritten TV-Debatte der Republikaner haben alle Kandidaten das dringende Bedürfnis, sich von dem „korrupten Moloch Washington“ abzusetzen. Jeb Bush erlebt schwarze Momente. Und Donald Trump geht die Munition aus.

Nach der dritten Fernseh-Debatte unter den republikanischen Aspiranten für eine Präsidentschaftskandidatur müsste endgültig klar sein, dass die Vereinigten Staaten zwangsläufig vor einer massiven Steuersenkung stehen, sollte sich einer der zehn Bewerber bis zum Weißen Haus durchschlagen. Die Kandidaten um Amerikas höchstes Amt präsentierten so radikale Steuerpläne oder Steuersenkungsabsichten, dass selbst rechten Ökonomen schwindlig werden musste. Die konservative Tax Foundation hatte im Vorfeld einige Pläne durchgerechnet und vorsichtig darauf hingewiesen, dass der Regierung bei deren Verwirklichung Einnahmen in Billionen-Höhe verloren gehen könnten. Bei dem einen weniger, bei dem anderen mehr und bei dem anderen noch mehr.

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