Sicherheitskonferenz : Von der Leyen sieht IS nicht geschlagen

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ verändere ihr Gesicht und müsse deshalb weiter bekämpft werden, sagt die Verteidigungsministerin in Abgrenzung zu Donald Trump. Den warnte sie vor einem zu schnellen Truppenabzug.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat vor der Münchner Sicherheitskonferenz dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) nicht nachzulassen. „Wir wissen, dass der IS nicht geschlagen ist, aber dass er sein Gesicht, seine Vorgehensweise verändert“, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Vor dem Beginn der Konferenz werde die 13 Staaten umfassende Kerngruppe der Anti-IS-Koalition über den weiteren Kurs beraten. „Wir werden intensiv besprechen, wie wir die schleichende, auch überregionale Ausbreitung des IS über Untergrundnetzwerke verhindern und bekämpfen können“, sagte die Ministerin.





