Madeleine Albright: Winter in Prag :
Benes und die Rechte der Unschuldigen

Von
Karl-Peter Schwarz
Lesezeit:
Siedler Verlag, München 2013

Die frühere amerikanische Außenministerin Madeleine Albright lüftet das Geheimnis ihrer Familie und ihrer Kindheit in Prag und London vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Geschichte ihrer Familie war Madeleine Albright, Bill Clintons Außenministerin von 1997 bis 2001, jahrzehntelang verborgen geblieben. „Ich hatte keine Ahnung, dass ich aus einer jüdischen Familie stammte, geschweige denn, dass über zwanzig Verwandte von mir den Holocaust nicht überlebt hatten. Ich war in dem Glauben an eine Geschichte meiner tschechoslowakischen Heimat aufgewachsen, die geradlinig und längst nicht so verworren wie die Realität war.“ Ihr Vater, ein ehemaliger tschechoslowakischer Diplomat, der in der amerikanischen Emigration mehrere Bücher über seine frühere Heimat publiziert hatte, starb 1977. Erst 20 Jahre später erfuhr seine Tochter, als sie im Alter von 59 Jahren an die Spitze des State Departments berufen wurde, aus einem Artikel der Washington Post, was ihr die Eltern verschwiegen hatten.

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