Außenministertreffen :
Hoffen auf die Zukunft

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Heiko Maas, Außenminister, und Mevlüt Cavusoglu, Außenminister der Türkei, verabschieden sich nach dem Besuch der Deutschen Schule Istanbul.
Heiko Maas, Außenminister, und Mevlüt Cavusoglu, Außenminister der Türkei, verabschieden sich nach dem Besuch der Deutschen Schule Istanbul.dpa

Wie viel guter Wille steckt wirklich hinter dem friedlichen Jargon, den Außenminister Cavusoglu und Maas nun in einer deutsch-türkischen Schule angeschlagen haben? Neben tiefgelobten kulturellen Gemeinsamkeiten schwebt das Thema Flüchtlinge wieder über der Agenda.

An Absichtserklärungen mangelte es nicht: Deutschlands Außenminister Heiko Maas und sein türkischer Gegenpart Mevlüt Cavusoglu haben bei ihren Gesprächen am Mittwoch in Ankara sowie am Donnerstag in Istanbul viel guten Willen gezeigt, die zuletzt schwierigen Beziehungen zwischen Berlin und Ankara wieder zu kitten. „Wir haben Dinge erlebt, von denen wir wollten, sie wären nie passiert. Aber wir wollen nicht in diese Tage zurückkehren“, sagte Cavusoglu. Ob zu den Dingen, die er lieber nicht erlebt hätte, auch die Aussagen seines Staatschefs Recep Tayyip Erdogan gehören, welcher die Bundesregierung bezichtigt hatte, Nazi-Methoden anzuwenden, sagte Cavusoglu natürlich nicht. Liegt es doch im Sinne versöhnlich gestimmter Aussagen, alte Wunden nicht wieder aufzureißen.

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