Anschlag in Indonesien : Wie der Terror nach Jakarta zurückkehrte

In Indonesien sind mit dem Anschlag des IS in Jakarta die Befürchtungen der vergangenen Wochen wahr geworden. Die Dschihadisten hatten schon vor Wochen ein „Konzert“ angekündigt. Offenbar wollten sie Attacke von Paris imitieren.
Der Ort, den sich die Terroristen für ihre Attacke ausgesucht hatten, ist ein beliebtes Geschäftsviertel der Millionenmetropole Jakarta, in dem auch viele Ausländer verkehren. Doch kurz vor elf am Donnerstagvormittag war es vorbei mit der üblichen Geschäftigkeit. Vor der Filiale einer amerikanischen Kaffeehauskette hatten sich – wie es später hieß – zwei Angreifer in die Luft gesprengt. Danach lieferten sich an der zentralen Hauptstraße Jalan Thamrin am Einkaufszentrum Sarinah und dem Jakarta Theater Terroristen und Polizei ein etwa dreistündiges Feuergefecht. Am Ende waren sieben Personen tot, unter ihnen fünf Attentäter.





