Nach Morden in Hanau :
Klingbeil fordert Beobachtung der AfD durch Verfassungsschutz

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SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (r.) am Donnerstagabend mit CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak (M.) und dem Publizisten Michel Friedman bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor in Berlin
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (r.) am Donnerstagabend mit CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak (M.) und dem Publizisten Michel Friedman bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor in BerlinReuters

Nach Hanau müssten die Sicherheitsorgane eine Beobachtung der AfD beschließen, fordert Lars Klingbeil. Diese habe das gesellschaftliche Klima „vergiftet“. Für Cem Özdemir ist die AfD der „politische Arm des Hasses“.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat nach dem mutmaßlich rassistisch motivierten Anschlag von Hanau eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz gefordert. Man müsse das klar benennen: „Da hat einer geschossen in Hanau, danach sieht es aus, aber es waren viele, die ihn munitioniert haben und da gehört die AfD definitiv mit dazu.“ Die Partei habe das gesellschaftliche Klima in den letzten Monaten und Jahren vergiftet, sagte Klingbeil. „Es ist doch völlig klar, dass die AfD eine Partei ist, die beobachtet werden muss vom Verfassungsschutz.“ Er sei dafür, dass das sehr schnell in den Sicherheitsorganen entschieden werde und dass es dazu komme.

FAZ

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