„Grobes Versagen“ :
Kritik an Impfstrategie der Bundesregierung wächst

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Jens Spahn am 26.12.2020 auf einer Pressekonferenz zu Deutschlands Impfprogramm
Jens Spahn am 26.12.2020 auf einer Pressekonferenz zu Deutschlands Impfprogrammdpa

Deutschland impft – aber schnell genug? Eine Neurologin spricht von „grobem Versagen der Verantwortlichen“, und auch SPD-Politiker gehen Gesundheitsminister Spahn an. Die EU-Gesundheitskommissarin verteidigt Europas Impfstoff-Strategie.

Eine Woche nach Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland wächst die Kritik an der Strategie der Bundesregierung. Ein Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina warf der großen Koalition schwere Versäumnisse bei der Beschaffung des Impfstoffs vor. Auch SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sieht deutliche Defizite. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese griff den Gesundheitsminister scharf an: „Ich bin derzeit schon entsetzt über Jens Spahn“, sagte er dem Nachrichtenportal t-online. Der CDU-Politiker müsse „endlich seinen Aufgaben nachkommen und die offensichtlichen Probleme unverzüglich in den Griff bekommen“.

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