Besuch in der Ukraine? :
FDP fordert von Scholz Zusage für Marder-Schützenpanzer

Lesezeit:
Schützenpanzer „Marder“ der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ rollen am 2. Mai von einer Schwimmschnellbrücke bei Storkau an Land.
Schützenpanzer „Marder“ der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ rollen am 2. Mai von einer Schwimmschnellbrücke bei Storkau an Land.dpa

Vieles deutet darauf hin, dass der Bundeskanzler am Donnerstag nach Kiew reist. Die Koalitionspartner erwarten von ihm, dass es nicht nur ein Fototermin wird.

Die FDP drängt Bundeskanzler Olaf Scholz vor dessen erwarteter Reise nach Kiew am Donnerstag, der Ukraine die Lieferung deutscher Schützenpanzer des Typs „Marder“ zuzusagen. Nach unbestätigten Berichten aus Rom und Paris will Scholz gemeinsam mit dem französischen Staatspräsidenten Emanuel Macron und dem italienischen Premierminister Mario Draghi den ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Alexander Graf Lambsdorff sagte am Mittwochmorgen im ZDF, Scholz habe ja selbst zu Reiseplänen nach Kiew gesagt, er wolle nicht für einen bloßen Fototermin dorthin reisen. Vielmehr müsse „etwas Konkretes“ bei einer solchen Reise herauskommen. Lambsdorff sagte weiter, „und da ist die Hoffnung natürlich, dass der Schützenpanzer ‚Marder‘ etwas Konkretes ist“, dass Scholz also eine Zusage für die Lieferung dieses schweren Geräts im Gepäck habe.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.