Parteitag der Grünen :
Baerbock wirbt für Veränderung, um Sicherheit zu schaffen

Von
Helene Bubrowski, Berlin
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Annalena Baerbock am Samstag in Berlin
Annalena Baerbock am Samstag in Berlindpa

Annalena Baerbock steht als Kanzlerkandidatin der Grünen unter Druck. Zu viele Fehler gab es bis jetzt. Die Rede auf dem Parteitag sollte ihre Kritiker Lügen strafen. Was sie von ihrer Leistung hielt, sagte sie am Ende.

Die Erwartungen waren immens. Nach den Problemen der vergangenen Wochen, Unregelmäßigkeiten bei Nebenverdiensten, Enthüllungen über Fehler im Lebenslauf und einem enttäuschenden Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt wollten die Grünen auf ihrem Parteitag die Stimmung wieder zu ihren Gunsten drehen. Bis Samstagnachmittag verlief alles zumindest unfallfrei: Änderungsanträge der Basis, die das Programm deutlich nach links verschoben hätten, fanden jedenfalls bislang keine Mehrheit unter den Delegierten. Das Spitzenduo Annalena Baerbock und Robert Habeck wurde mit 98,5 Prozent der Stimmen bestätigt. Eine separate Wahl der Kanzlerkandidatin gab es nicht – so gab es gar keine Möglichkeit, die Ergebnisse miteinander zu vergleichen.

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