Katholische CDU-Hochburg : Und plötzlich ist das schwarze Eichsfeld blau

Das Eichsfeld galt lange als sichere CDU-Hochburg. Nun hat sich in der katholischen Exklave erstmals ein Kandidat der AfD durchgesetzt. Was ist da los?
Die Fußgängerzone von Heilbad Heiligenstadt im thüringischen Eichsfeld wäre recht unspektakulär, befände sich hier nicht inmitten von Fachwerkhäusern das Wahlkreisbüro eines Rechtsextremisten. Ein riesiges Wahlplakat der AfD hängt in dessen Schaufenster. Es zeigt Björn Höcke, und das Glas davor ist beschmiert: FCK AFD. Anders ist es bei dem Porträt von Höcke, das drinnen in seinem Büro hängt. Man sieht es beim Blick durch die gläserne Eingangstür: eine gerahmte Zeichnung des Politikers, die zwischen zwei Deutschlandflaggen an der Wand hängt.
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