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Bundestagswahl : SPD in Umfragen stabil über 30 Prozent

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Kopf-an-Kopf-Rennen: In den Umfragen liegen die Werte von Angela Merkel und Martin Schulz fast gleichauf. Bild: dpa

Das Hoch der SPD hält an – in aktuellen Umfragen bleibt sie über 30 Prozent, während die Union weiter absinkt. In der Kanzlerfrage wird es spannend: Schulz und Merkel liegen beinahe gleichauf.

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          Die SPD bleibt in Umfragen stabil über 30 Prozent, die Union muss weiter Federn lassen. In dem am Mittwoch veröffentlichten INSA-Meinungstrend für die „Bild“-Zeitung gewinnen die Sozialdemokraten zwei Prozentpunkte hinzu und liegen mit 32 Prozent wieder vor der Union. CDU/CSU verlieren einen Punkt und kommen auf nur noch 30,5 Prozent.

          Die Linke büßte in der Umfrage mit acht Prozent anderthalb Punkte ein. Verbessert hat sich die FDP, die im Vergleich zur Vorwoche anderthalb Punkte zulegt und jetzt bei sieben Prozent liegt. Grüne (6,5 Prozent) und AfD (elf Prozent) halten ihre Ergebnisse aus der Vorwoche. Für den INSA-Meinungstrend wurden vom 24. bis zum 27. Februar insgesamt 2004 Bürger befragt.

          Auch im aktuellen „Stern-RTL-Wahltrend“ verliert die Union einen Punkt und erreicht nur noch 33 Prozent. Seit Mitte Januar ist der Wert für CDU/CSU in dieser Umfrage um fünf Prozentpunkte gesunken, auch der Abstand zur SPD wird immer knapper: Die Sozialdemokraten liegen in der aktuellen Umfrage stabil bei 31 Prozent.

          Umfrage

          , Umfrage von:
          Quelle: wahlrecht.de Alle Ergebnisse aus Bund und Ländern

          Die Linke erreicht sieben Prozent, die Grünen kommen auf acht Prozent. Die AfD liegt bei neun Prozent, die FDP bei sieben Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt nach wie vor 23 Prozent.

          Auch bei der Kanzlerpräferenz verringert sich der Abstand zwischen SPD-Kandidat Martin Schulz und Angela Merkel. Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich nun 37 Prozent der Wahlberechtigten für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz entscheiden, ein Punkt mehr als in der Vorwoche. CDU-Chefin Angela Merkel verliert einen Punkt und kommt auf 38 Prozent.

          Das Forsa-Institut befragte vom 20. bis 24. Februar im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL 2500 Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

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