Pompeo in Rom : Keine Audienz beim Papst

Der amerikanische Außenminister Mike Pompeo macht keinen Hehl daraus, dass er die China-Politik des Vatikans für falsch hält. Während seines Rom-Besuchs wird er diesmal nur von zwei leitenden Mitarbeitern des Papstes empfangen.
Vor einem Jahr besuchte der amerikanische Außenminister Mike Pompeo erstmals in seiner Funktion als Washingtons Chefdiplomat Italien. Pompeo ist Nachfahre italienischer Auswanderer aus den Abruzzen. So versäumte er es Anfang Oktober 2019 nicht, den Ort Pacentro in der Provinz L’Aquila zu besuchen, aus dem seine Urgroßeltern väterlicherseits stammen. In Rom führte Pompeo die üblichen Gespräche mit der italienischen Führung, er wurde von Regierungschef Giuseppe Conte empfangen, traf sich mit Außenminister Luigi Di Maio. Gemeinsam mit seiner Frau Susan wurde Pompeo, der einer evangelikalen Denomination der protestantischen Presbyterianischen Kirche angehört, sogar von Papst Franziskus in Privataudienz empfangen. Ein solche Audienz wird gemäß diplomatischer Gepflogenheit gewöhnlich nur Staats- und Regierungschefs gewährt.





