Kongo :
Es leuchtet der Asphalt

Von
Thomas Scheen, Kikwit
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Fernreisen für alle: Zwischen Kinshasa und Kikwit ist ein reger Handel entstanden, seit die asphaltierte Straße fertig ist – und man für den Warentransport nur einen Tag statt eine Woche braucht.
Fernreisen für alle: Zwischen Kinshasa und Kikwit ist ein reger Handel entstanden, seit die asphaltierte Straße fertig ist – und man für den Warentransport nur einen Tag statt eine Woche braucht.Thomas Scheen

Das Straßennetz Kongos beschränkt sich meist auf üble Pisten. Aber an einigen Orten hält der Fortschritt Einzug: Wie eine befestigte Straße das Leben verändert.

Félicien Kangala zieht erschöpft an seiner Zigarette. Drei Wochen lang hat er seinen Geländelastwagen mit einer Ladung von 30 Tonnen Weizen über sandige Pisten und glitschige Waldpfade geprügelt, hat tagelang vor Schlammlöchern warten müssen, in denen die Konkurrenz bis über die mannshohen Reifen im Dreck steckte, und sich dabei von dem ernährt, was sich am Wegesrand bot: Maniok-Pflanzen, Buschratten und ab und an ein Stück gegrillter Python.

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