G-8-Gipfel : Zipfelgespräche

Am Montag trifft sich die G8 im nordirischen Enniskillen. Mit Syrien ist ein Thema gefunden, aber die Relevanz des Gipfels bleibt umstritten. Die Proteste werden jedoch wohl schwächer ausfallen als zuletzt.
Als Großbritannien seinen vorigen G-8-Gipfel ausrichtete, wurde noch ein hoher Ton angeschlagen. Damals, im Sommer 2005, begrüßte Tony Blair die Staats- und Regierungschefs im schottischen Gleneagles und trug ihnen - im Verein mit Bono und Bob Geldorf - nicht weniger auf, als die Armut in der Welt abzuschaffen. Mittlerweile klagen die Briten selbst über einen sinkenden Lebensstandard, und ihr konservativer Premierminister, David Cameron, zieht es vor, auf dem Gipfel im nordirischen Enniskillen kleinere Brötchen zu backen. Auf der offiziellen Agenda stehen vergleichsweise bescheidene und praktische Ziele, die überwiegend dem Zweck dienen, die angeschlagene Wettbewerbsfähigkeit des Königreichs und des Westens insgesamt zu reaktivieren.





