Erdogan will „positive Agenda“ :
Türkei öffnet Gesprächskanäle mit Brüssel und Athen

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Der türkische Präsident Erdogan will auf Europa zugehen.
Der türkische Präsident Erdogan will auf Europa zugehen.Reuters

Der türkische Präsident ändert seinen Ton gegenüber der EU. Sein Land wolle seinen „verdienten Platz in der europäischen Familie“ einnehmen.

Der Ton der Türkei gegenüber der EU verändert sich. Zehn Wochen, nachdem der türkische Präsident Tayyip Erdogan dem französischen Staatsoberhaupt Emanuel Macron einen „mentalen Check-up“ empfohlen und zum Boykott französischer Waren aufgerufen hatte, sagte er nun in Ankara den EU-Botschaftern, die Türkei sei für eine „positive Agenda“ und zu einer „neuen Seite“ in den Beziehungen bereit. Er hoffe, dass die „europäischen Freunde den gleichen Willen zeigen werden“. Die Türkei solle ihren „verdienten Platz in der europäischen Familie“ einnehmen. Als Ministerpräsident hatte er bis 2014 die EU-Botschafter in Ankara noch regelmäßig getroffen. Dass er sie jetzt wieder zu sich bittet, unterstreicht seinen Willen, die Beziehungen mit der EU zu verbessern.

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