Libyen-Krise :
Sorgen und Ratlosigkeit

Von
Michael Stabenow, Brüssel
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Der Präsdient des Europäischen Rates Donald Tusk (links) und der Ministerpräsident von Malta Joseph Muscat: Wie sieht ein möglicher Einsatz der EU in der Libyen-Krise aus?
Der Präsdient des Europäischen Rates Donald Tusk (links) und der Ministerpräsident von Malta Joseph Muscat: Wie sieht ein möglicher Einsatz der EU in der Libyen-Krise aus?Reuters

Hilfe hat die EU dem krisengebeutelten Libyen bereits zugesagt. Aber während die europäischen Nachbarländer auf ein schnelles Eingreifen dringen, herrscht in der restlichen Union bislang kaum Einigkeit.

Donald Tusk wirkte entschlossen, aber auch ein wenig ratlos, als er Anfang vergangener Woche während einer Stippvisite auf Malta auf die Situation in Libyen zu sprechen kam. Nach einem Treffen mit dem maltesischen Ministerpräsidenten Joseph Muscat stellte der Präsident des Europäischen Rats abermals klar, die einzige Lösung für das von Bürgerkrieg und Chaos heimgesuchte nordafrikanische Land liege in einer Regierung der nationalen Einheit. Ob Bernardino Léon, der Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen für Libyen, mit seinen Schlichtungsbemühungen Erfolg haben wird, ist trotz zuletzt mehrerer Gesprächsrunden in Marokko ungewiss.

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