Peter de Caluwe wird neuer Intendant
Im März hatten sich das Kuratorium der Salzburger Festspiele und deren Intendant Markus Hinterhäuser getrennt. Jetzt steht sein Nachfolger fest: der Belgier Peter de Caluwe.
Peter de Caluwe wird neuer Intendant der Salzburger Festspiele. Er ist ein erfahrener Opernmann und wird die unter Gerard Mortier vorgenommene Ausrichtung beibehalten.
Im März hatten sich das Kuratorium der Salzburger Festspiele und deren Intendant Markus Hinterhäuser getrennt. Jetzt steht sein Nachfolger fest: der Belgier Peter de Caluwe.
Europas Börsen erreichen neue Höchststände. Wer jetzt einsteigt, sollte nicht auf hohe Kursgewinne spekulieren, sondern auf Diversifikation und Ruhe. Worauf Anleger nun achten sollten.
Riccardo Muti ist 85 Jahre alt. Zum letzten Mal hat er nun in Salzburg das Requiem von Giuseppe Verdi aufgeführt. Er will es nie wieder dirigieren.
Beklemmend: Jewgeni Kissin gibt bei den Salzburger Festspielen einen Klavierabend, in dem er nur mühevoll zur einstigen Gelöstheit findet.
Es ist ein Fest: Ádám Fischer und Birgit Kajtna-Wönig bringen bei den Salzburger Festspielen Mozarts frühe Oper „Lucio Silla“ heraus.
Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“ in der Inszenierung von Romeo Castellucci gerät für Markus Hinterhäuser zum späten Höhepunkt seiner vorzeitig abgebrochenen Intendanz der Salzburger Festspiele.
Bei den Salzburger Festspielen zeigt Ersan Mondtag, was er von Richard Strauss’ Oper „Ariadne auf Naxos“ hält: nichts! Ein Trost ist nur, dass Christina Nilsson die Titelpartie singt.
Belarussische Einzelhaft, der Krieg in Kiew und die Salzburger Festspiele: Katja Petrowskaja sucht auf Reisen nach Momenten der Gemeinschaft. Wie bewahrt man die Freude, wenn die Welt brennt?
Markus Hinterhäuser gibt bei den Salzburger Festspielen seinem Rauswurf zum Trotz einen Liederabend mit Matthias Goerne. Sie finden in Schuberts „Winterreise“ wenig Tröstendes, aber am Ende einen utopischen Ausblick.
Bei den Salzburger Festspielen liefern die Wiener Philharmoniker mit Gustavo Dudamel bestgeölten und erschütterungsfreien Mahler ab. Aber Grigory Sokolov führt uns am Klavier in selbstverlorene Glückseligkeit.
Der Kampf um Macht hat die Sehnsucht nach Kunst in Salzburg gerade gehörig zur Seite gedrückt: Die Festspiele eröffnen mit nacktem Hintern, zwielichtigem Kerzenschein und dem Blick in eine ungewisse Zukunft.
Die Festspiele auf dem Heidelberger Schloss wollten einst denen in Salzburg Konkurrenz machen – und Heidelberg zur Hauptstadt Europas. Eine Ausstellung zeigt nun ihre wechselhafte Geschichte über hundert Jahre.
Just jene Kandidatin, die Markus Hinterhäuser als seine Favoritin für die Schauspielsparte platziert hatte, tritt seine Nachfolge als Leiterin der Salzburger Festspiele an. Eine paradoxe, aber richtige Entscheidung.
Die Salzburger Festspiele und deren Intendant Markus Hinterhäuser trennen sich mit sofortiger Wirkung. Damit steuert das Festival in seine größte Krise seit 1944/45.
Der Streit zwischen dem Kuratorium der Salzburger Festspiele und dem Intendanten Markus Hinterhäuser wird nun von den Rechtsanwälten fortgesetzt. Dahinter verbirgt sich linke Elitenfeindlichkeit – und Desinteresse an Kunst.
Das Kuratorium der Salzburger Festspiele setzt dem Intendanten Markus Hinterhäuser ein Ultimatum. Aber nützt dieser Streit irgendwem?
Gelbe Karten, Lügenvorwürfe, Jedermann-Moment: Was wird da gerade bei den Salzburger Festspielen geboten? Wer kämpft hier gegen wen? Und vor allem: Steckt eine Intrige dahinter?
Stumpfsinniges Provinznest oder Welthauptstadt der Hochkultur: An Salzburgs Janusköpfigkeit rieb sich schon der berühmte Dramatiker Thomas Bernhard. Und sie ist seither nicht weniger geworden.
Mozarts Musik wird bei den diesjährigen Salzburger Festspielen stiefmütterlich behandelt. Eine glanzvolle Ausnahme ist Roberto Gonzáles-Monjas und seinem bestens gelaunten Mozarteumorchester zu danken.
Vieles ist drastisch, auch peinlich an Evegeny Titovs Inszenierung von Péter Eötvös’ Oper „Drei Schwestern“ in Salzburg. Und doch begreift er das Drama der Musik.
Sabine Devieilhe gibt in Salzburg einen Liederabend mit Mathieu Pordoy und beweist, dass man in der Musik von Fauré, Poulenc, Ravel und Debussy mit Anmut und klarem Verstand von großen Gefühlen singen kann.
Igor Levit sprang in Salzburg für den erkrankten Jewgeni Kissin ein. Bei seinem Klavierabend musste er mit Brahms und Schostakowitsch gegen herumhustende Zuhörer und Mobiltelefongeklingel anspielen - und brillierte dennoch
Igor Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ verwandelt den Schock des Ersten Weltkriegs in ein unsentimentales Märchen. In Salzburg ist das Stück nun mit Marionetten von Georg Baselitz zu erleben. Ein genialischer Streich.
Ulrich Rasche unterwirft in Salzburg Donizettis Belcanto-Oper „Maria Stuarda“ einer brutalistischen Ästhetik. Ihr zum Trotz gelingt Lisette Oropesa in der Titelrolle ein imponierendes Debüt.
Wenn sich die Wiener Philharmoniker nicht endlich zusammenreißen, gehört ihr Ruhm bald nur noch der Welt von gestern an. Bei den Salzburger Festspielen verlieren sie den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz.
Julien Gosselin zeigt bei den Salzburger Festspielen sein düsteres Text-Medley von Leonid Andrejew. Es ist ein entgrenzter Abend zwischen Staunen und Hoffen.
Peter Sellars verbindet in Salzburg Musik von Schönberg und Mahler zu einem gelungenen Abend übers Abschiednehmen. Der Gesang von Aušrinė Stundytė und Fleur Barron verleiht dem Riesenraum der Felsenreitschule Intimität.
Was hätte ein Karl Kraus heute versammelt? Das Schauspielprogramm der Salzburger Festspiele eröffnet mit „Die letzten Tage der Menschheit“ und einer blutigen Protestaktion.
Dmitri Tcherniakov führt bei den Salzburger Festspielen Georg Friedrich Händels Oper „Giulio Cesare in Egitto“ in den Luftschutzkeller – aber was hat sie dort zu suchen?
Wenn Österreichs Kanzler Stocker dieses Wochenende Friedrich Merz nach Salzburg einlädt, geht es um mehr als Kunstgenuss. Die Geschichte eines Kulturereignisses.
Der Kanzler lädt zur Sommer-Pressekonferenz, der Innenminister auf die Zugspitze und ein Buckelwal verirrt sich in die Ostsee. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das Direktorium der Salzburger Festspiele macht in seiner Programmankündigung große Worte. Was soll damit eigentlich gesagt werden?
Die gerade fristlos entlassene Schauspielchefin der Salzburger Festspiele Marina Davydova klagt gegen ihre Kündigung und wendet sich emotional an die Öffentlichkeit.
Die fristlose Kündigung der Schauspielchefin Marina Davydova war ein Paukenschlag. Lange nachhallen soll er, wenn es nach dem Direktorium der Festspiele geht, nicht.
Während Meinungsmacher das Opernpublikum für vergreist halten und die Kunst für elitär, erreichen die Salzburger Festspiele dankbare Kinder mit der Oper „Die Kluge“ von Carl Orff.
Wider die Fühllosigkeit der kommenden Generationen: Vergessene österreichische Dramatik bei den Salzburger Festspielen als knapp achtstündiger Lesemarathon – basierend auf einer F.A.Z.-Idee.